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Shabu Shabu Rezept Japanisches Feuertopf-Gericht

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Aktualisiert: 2019-09-07 16:45:05

Portion(en): 1

Zutaten

Chinakohl 3 Blätter
Dashi (Fischbrühe) * 1 Päckchen
Möhren 1 Stange
Ponzu * 5 EL
Rindfleisch 200 gr
Sesam Dressing * 5 EL
Udon Nudeln * 1 Päckchen
Wasser 500 ml

Utensilien

Eintopf * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 0
Schwierigkeitsgrad: 0/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: nicht scharf nicht scharf nicht scharf nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 0 Min.
Kochzeit 0 Min.
Insgesamt 0 Min.
Alle Angaben ohne Gewähr

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Fondue gibt es nur in Europa, und nur mit Käse oder Schokolade? Falsch, ganz falsch! Auch die Japaner haben ihre eigene Fondue-Version entwickelt – und die wird besonders gerne während der Feiertage im Winter gegessen! Es handelt sich dabei übrigens um einen Eintopf. Auf japanisch wird dieser "Nabe" genannt. Im folgenden Beitrag erfährst du mehr über verschiedenen Nabe-Variationen, die in Japan auf den Tisch. 

Nabe Japanischer Eintopf
Nabe Japanischer Eintopf

Nabe (oder Nabemono) ist ein Eintopf, der in Japan sowie in Korea besonders gerne gegessen wird. Wie er zubereitet wird, erfährst du hier!

Shabu Shabu heißt das köstliche, heiße Gericht, das in der Zubereitung ebenso unterhaltsam ist, wie es gut schmeckt. Der Name „Shabu Shabu“ kommt übrigens von dem Geräusch, das entsteht, wenn du mit Essstäbchen Fleisch und Gemüse in einem Hot Pot umrührst! Shabu Shabu wird – ganz wie Fondue – direkt am Tisch fertig zubereitet. In der Mitte des Tisches befindet sich dabei traditionellerweise ein tragbarer Gasherd mit einem Tontopf (auf japanisch „Donabe“ genannt). Der ist gefüllt mit jener Brühe, die das Herzstück und den Geschmacksträger von so vielen  verschiedenen  japanischen Gerichten darstellt: Dashi. Die rohen Zutaten (meist hauchdünn geschnittenes Fleisch, Gemüse und Tofu) werden auf großen Tellern angerichtet. Dazu hat jeder Gast seine eigenen Schälchen mit Dipsaucen vor sich stehen. 

Gibt es Shabu Shabu nur zu Hause?

Nein, es gibt auf der ganzen Welt eigene Shabu Shabu-Restaurants! Diese sind perfekt geeignet, wenn du noch nie Shabu Shabu gegessen hast – so siehst du, wie das japanische Fondue ganz authentisch angerichtet wird. Shabu Shabu ist zwar eigentlich ein traditionelles Feiertags-Gericht, kann aber das ganze Jahr über serviert werden. Fettarm und mit wenig Vorbereitungszeit passt es perfekt auch in stressige Wochentage! Übrigens: Shabu Shabu wird in erster Linie im Winter gegessen, aber es gibt auch eine spezielle „Sommerversion“ des Gerichtes: Diese wird kühl serviert und heißt Hiyshi Shabu.

Was brauche ich für Shabu Shabu?

Besonders wichtig ist der Gasherd! Nachdem ja Fleisch und Gemüse direkt am Tisch in Brühe gekocht werden, ist es wichtig, dass diese stets richtig heiß ist. Hier ist ein Modell von Amazon, das wir dir empfehlen können:

Camping Gaskocher Gas Kochfeld
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Die Dashi-Brühe wird traditionellerweise in einem japanischen Tontopf (donabe) warmgehalten. Dieser hält heiße Temperaturen besonders gut fest! Wenn du keinen Donabe hast, kannst du auch einen Schmortopf verwenden oder mit einem beliebigen anderen großen Kochtopf improvisieren! Zusätzlich brauchst du 

  • ein gemeinschaftliches Essstäbchen-Paar, das zum kochen und servieren verwendet wird
  • Essstäbchen und kleine Saucenschälchen für jeden Gast
  • Ein Sieb, mit dem Schaum von der Brühe abgeschöpft werden kann 
  • Einen Teller für jeden Gast

Und welche Zutaten gehören zu Shabu Shabu?

Brühe

Am wichtigsten ist natürlich die Dashi-Brühe! Diese gibt es in verschiedensten Versionen – zu Shabu Shabu passt aber die vegetarische Kombu Dashi am besten. Die ist im Handumdrehen zubereitet und muss nicht einmal gekocht werden! Hier haben wir einen Beitrag, in dem wir alles Wissenswerte zu Dashi und den verschiedenen Dashi-Arten zusammengefasst haben.

Dashi  Fisch- / Algenbrühe
Dashi Fisch- / Algenbrühe

Dashi ist ein Hauptbestandteil der japanischen Küche. Sie bringt den Umami-Geschmack in alle Rezepte und ist noch dazu unglaublich kalorienarm!

Gemüse

Du kannst natürlich alle Gemüsesorten verwenden, die dir schmecken. Beliebt für Shabu Shabu sind zum Beispiel:

  • Chinakohl
  • Frühlingszwiebeln (Negi)
  • Karotten
  • Shiitake-Pilze
  • Enoki-Pilze
  • Shimeji-Pilze

Fleisch

Achte unbedingt darauf, dass du hochwertiges Fleisch (z.B. Rib Eye) kaufst! Damit es auch wirklich gar wird, muss das Fleisch sehr dünn geschnitten sein. Die Fleischsorten, die am besten in Shabu Shabu passen, sind 

  • Rindfleisch
  • Schweinefleisch

Tofu

Am besten ist mittelfester Tofu geeignet.

Saucen

Beilagen

Wie genau wird Shabu Shabu nun gegessen? 

Zuerst wird die Brühe vorbereitet. Hierzu legst du einfach ein Stück Kombu in einen Topf mit Wasser. Der Geschmack des Seegrases geht dabei automatisch in die Flüssigkeit über. Diese Brühe kommt dann auf den Herd in der Mitte des Tisches, die Kombu-Alge wird entfernt und die Dashi zum Sieden gebracht. Die geschnittenen Zutaten werden auf Tellern neben der Brühe angerichtet. 

Nun werden das geschnittene Gemüse und der Tofu mit Esstäbchen in den Topf befördert. Starte mit den härteren Gemüsesorten und füge die weicheren Sorten später hinzu. Das Fleisch wird sehr schnell gar. Nimm eine der dünn geschnittenen Scheiben, tauche sie in die Brühe und bewege sie leicht hin und her. Schon nach wenigen Sekunden ist das Fleisch nicht mehr rot und kann sofort gegessen werden!  

Nimm die fertigen Zutaten aus dem Topf, verteile sie an die Gäste und schöpfe gegebenenfalls den Schaum ab, der sich gebildet hat. Dann kannst du weiteres Gemüse nachlegen. Dieser Schaum wird übrigens als „Aku“ bezeichnet.

Die gekochten Fleisch- und Gemüsestücke werden je nach Geschmack in eine der Saucen getunkt und gleich gegessen.

Sind alle Zutaten gekocht, kommen im letzten Schritt die Udon-Nuden in die heiße Dashi-Brühe . Nach 1-2 Minuten sind sie heiß, können herausgenommen, in Ponzu-Sauce getunkt und gegessen werden. 

Guten Appetit!

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Zubereitung

  1. Als erstes bereitest du das Fleisch vor. Dieses muss sehr, sehr dünn geschnitten werden - je dünner, desto besser. Tipp: Wenn du dein Fleisch beim Metzger kaufst, kann dieser es unter Umständen für dich schneiden. Frag einfach nach! 

  2. Nun schneidest du das Gemüse in mundgerechte Stücke

  3. Dann kannst du auch schon die vorbereitete Dashi in ein Topf geben und heiß werden lassen - am besten gleich am Tischherd!

  4. Nun geht es ans Kochen: Fang mit den härteren Gemüsesorten an und befördere dann Tofu und weicheres Gemüse in die Brühe.

  5. Das Fleisch ist am schnellsten gar - es muss nur drei bis sechs Sekunden in der Brühe bewegt werden!

  6. Nun sind das zubereitete Fleisch und Gemüse und der Tofu auch schon essfertig und können in Ponzu oder Sesamsauce getunkt und verspeist werden

  7. Schlussendlich kommen noch die Udon-Nudeln in Topf

  8. Lass sie 1-2 Minuten heiß werden - und schon kannst du sie herausnehmen und mit der Sauce der Wahl essen! 

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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