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Kare Raisu Rezept japanischer Curry

4.5 / 5 von 99 Bewertungen

Aktualisiert am: 2019-06-19 22:19:39

Portion(en): 1

Zutaten

Golden Curry * 1 Brick
Ingwer 0.5 cm
Kartoffeln 1 Stück
Knoblauchzehe 0.75 Stück
Möhren 1 Stück
Öl (geschmacksneutral) 1.5 EL
Rundkornreis * 100 gr
Schweinefleisch 100 gr
Wasser 100 ml
Zwiebel 1 Stück

Utensilien

Reiskocher * 1 Stück
Topf * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 180
Schwierigkeitsgrad: 2/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: pikant Etwas scharf Etwas scharf Etwas scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 10 Min.
Kochzeit 35 Min.
Insgesamt 45 Min.
Aussprache
Alle Angaben ohne Gewähr

20 haben bereits das Gericht gekocht!

Biko

Kate

Horst

Naruki

René

Derya

Marcel

Tobi

Simone

Dominic

Lukas

Karin

Insa

Sash

Nat

Morris

Maik

sandy

Michelle

Lea

Karē Raisu/ Kare Raisu (jap. カレーライス von engl. "curry rice") wurde im 19. Jahrhundert von den Briten nach Japan gebracht und ist seitdem ein fester Bestandteil in der japanischen Küche. Ein Hauptargument für dieses Gericht ist die schnelle und einfache Zubereitung. Mit Currytabletten, Pulvern und fertigen Currypasten ist es mittlerweile ein Kinderspiel, das japanische Rezept zu kochen.

Karē wird nicht mit Stäbchen gegessen, sondern mit dem Löffel. Eine der beliebtesten Karē-Formen ist "Karē Raisu", was sich als "japanisches Curry mit Reis" beschreiben lässt. Curry und Reis werden dabei in einem einzelnen Teller serviert und nicht separat, wie es sonst in der japanischen Küche üblich ist.

Zu Karē Raisu passen eingelegte Gemüsesorten und Salate. Meine persönlichen Lieblingsbeilagen für Karē Raisu sind eingelegte Zwiebeln, die man auch in deutschen Supermärkten finden kann, Gurkensalat mit Mayonnaise und Mais oder auch traditionell fermentierte Gurken, Auberginen etc.

Karē-Gewürz

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Karē Raisu-Beilagen

  • Salat (entweder klassisch, z.B. mit Gurken oder japanisch mit Algen)

  • Rakyo (japanische eingelegte Perlzwiebeln, die süß-sauer schmecken und nur noch einen leichten Zwiebelgeschmack haben. Sie werden kalt als Garnierung auf das Kare gegeben oder in einer eigenen Schüssel serviert

  • Eingelegtes Gemüse (Skemono)

Warum passen genau diese drei Dinge so gut zu Curry? Sie alle sind leicht und etwas säuerlich und stellen eine perfekte Ergänzung zum heißen, pikanten Curry dar. Das lässt sich perfekt mit einem japanischen Begriff beschreiben: "sappari". Sappari bedeutet grob "erfrischend" - allerdings gibt es keine exakte deutsche Übersetzung. Sappari ist zum Beispiel, wenn du an einem heißen Sommertag ein kaltes Bier trinkst! Auch wenn du gerade etwas Anstrengendes getan hast, kann dir der Sinn nach "sappari" stehen. Im Falle des Curries, das zwar üblicherweise nicht scharf, aber doch intensiv gewürzt ist, erfrischt die Kombination mit Salat und eingelegtem Gemüse den Mund - und das ist sappari.&nbsp

Karē-Gerichte

Es gibt noch viele andere japanische Gerichte, die mit Karē zubereitet werden können. Ich habe Euch mal eine kleine Liste erstellt:

Karē-Raisu

Curry mit Reis: Besteht zur Hälfte aus Reis und zur Hälfte aus Kare, wird in einem Suppenteller serviert und mit einem Löffel gegessen. Dazu passen verschiedene Beilagen: Salate jeglicher Art, Rakyo (eingelegte Perlzwiebeln) und anderes eingelegtes Gemüse 

Karē Udon

Curry mit dicken Nudeln: Udon wird üblicherweise in einer Tunfischbrühe (Dashi) gegessen, in diesem Fall wird diese aber mit Karē ersetzt. 

Karē Donburi

Dickflüssiges Curry mit Reis: Wird in einer Schüssel serviert. Das Curry kommt dabei direkt auf den Reis und ist etwas dickflüssiger als gewöhnliches Karē 

Karē Pan

Curry mit frittiertem Brot (das finde ich sehr lecker!). Wenn wir Karē gekocht haben, ist am nächsten Tag bestimmt noch etwas davon übrig. Das verwenden wir üblicherweise am nächsten Tag zum Frühstück als Aufstrich für Toast. Karē passt auch ausgeichnet in Sandwiches mit Fleisch. Probiert es - es schmeckt wirklich perfekt! 

Weitere Verwendungsmöglichkeiten von Karē 

Das Currypulver bzw. gekochte Curry kommt in den verschiedensten Varianten zum Einsatz - nicht nur bei klassischem Curry. Es gibt auch "Dry-Karē", also trockenes Curry. Darunter wird Hackfleisch mit Currygeschmack verstanden, das krümelig angebraten wird. Karē wird außerdem als Gewürz für Suppen und Saucen verwendet. 

Fertigprodukt Karē

Es gibt nicht nur Tabletten und Pulver zur Zubereitung von Karē, sondern auch fertig gekochtes und in Aluminiumtüten verpacktes Karē zu kaufen. Das bekommst du in verschiedensten Variationen: süß, scharf, mit indischem oder thailändischem Einschlag. Dieses Karē muss nur noch aufgewärmt werden, entweder in der Mikrowelle oder mitsamt der Verpackung in heißem Wasser. Fertig-Karē ist in Japan sehr beliebt, weil man sich natürlich viel Kochzeit spart und nur noch Reis zubereiten muss. Und auch den bekommst du in der Mikrowellenversion kaufen, die im Handumdrehen fertig ist. Fertig-Karē mit Reis ist ein Standard-Single-Essen - und eine ausgesprochen leckere, vollwertige Mahlzeit! Gute Fertig-Karēs von besseren Marken sind üblicherweise kaum von der selbstgekochten Version zu unterscheiden - nur bei Fleisch und Gemüse wird beim Fertigprodukt gespart. Der gravierendste Unterschied zwischen frisch gekochtem und fertig gekauftem Karē: Die selbstgemachte Version kommt mit vielen bissfesten Zutaten, die fertige ist sehr weich und hat kaum etwas zum kauen! Deshalb mag unsere Oma die fertig gekauften Karēs auch so gerne :)

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Zubereitung

  1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in beliebige Größen schneiden. Wir empfehlen die Zwiebeln zu vierteln und die Kartoffel zu würfeln. Den Ingwer und den Knoblauch sehr fein hacken.

  2.  Parallel wird der Reis gekocht (siehe Anleitung). Am einfachsten ist das Kochen mit dem Reiskocher, aber ein normaler Topf ergibt auch das gewünschte Ergebnis.

  3. Zwiebeln mit Ingwer und Knoblauch auf mittlerer Hitze mit etwas Öl anbraten, bis die Zwiebeln eine goldgelbe Farbe bekommen.

  4. Danach das Fleisch hinzugeben und kurz anbraten. Falls das Fleisch kleben bleibt, noch weiteres Öl hinzufügen.

  5. Sobald das Fleisch von außen keine rosa Färbung mehr aufweist, Wasser, Kartoffeln und Möhren hinzugeben und den Herd auf niedrige Hitze einstellen. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Aber Vorsicht, nicht dass es überkocht!

  6. Wenn die Suppe fertig gekocht ist, kannst du den Schaum, der sich auf der Oberfläche gebildet hat, vorsichtig entfernen. Achte dabei aber darauf, dass du nicht zu viel von der kostbaren Brühe wegspült. In der Regel sollten 2 EL Schaum pro Portion ausreichen.

  7. Den Herd ausschalten, die Currygewürzmischung hinzugeben und für ein paar Minuten gut umrühren.

  8. Fertig ist das traditionelle japanische Gericht Karē Raisu! Ittadakimasu!

Eine Bewertung würde uns sehr freuen :)

Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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Kommentare

  • Gast Logo Suzu : 2019-02-20 17:44:04

    hi
    auf der suche nach japanischem curry bin ich hier gelandet und hab´s gleich mal ausprobiert. voll super im Geschmack, freu mich schon auf die nächste  geile Rezepe :-))

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hallo Suzu,
      vielen Dank, das freut uns sehr, vor allem wenn man unsere Rezepte nachgekocht hat und es einen Schmeckt.
      LG Ryusei

  • Gast Logo Betül Cetinkaya : 2018-06-09 14:15:50

    Hallo! In den Angaben steht, dass es Glutenfrei ist. Ist es jedoch nicht so, dass im curry-würfel den man da benutzt mehl zu finden ist?
    

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hallo Betül,
      vielen Dank für dein Kommentar. Du hat vollkommen recht, die Würfel enthalten Weizen. Da ist uns wohl ein Fehler unterlaufen, wir haben die Angaben angepasst.
      
      Mit freundlichen Grüßen
      Ryu von RyuKoch

  • Gast Logo Finn : 2016-09-28 00:11:26

    Bin gerade auf deinen Blog gestoßen – Super schön und tolle Rezepte! Gleich mal gefollowed bei Pinterest :) Mach weiter so!
    
    Kare gibt es bei uns auch jede 2 Wochen ca. Ich mag vor allem das "Java Curry". Manchmal kommt bei uns auch noch ein bisschen Marmelade und ein Schuss Ketchup rein. Super lecker! :)

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hi Finn,
      danke für dein Lob :) VG Ryu