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Tempura Rezept Frittiere Speisen

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Copyright: RyuKoch

Portion(en): 1

Zutaten

Backpulver 1 Prise
Champignon 1 Stück
Ei 1 Stück
Eiskaltes Wasser 270 ml
Möhren 1 Stück
Rapsöl 400 ml
Weizen-/ Reismehl 200 gr
Zucchini 0.5 Stück
Zwiebel 1 Stück

Utensilien

Friteuse 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: ja
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 200
Schwierigkeitsgrad: 2/3
Küche: japanisch
Schärfegrad: nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 20 Min.
Kochzeit 10 Min.
Insgesamt 25 Min.
Alle Angaben ohne Gewähr

Tempura ist ein japanisches Gericht, bei dem meist Fisch, Garnellen oder Sorten von Gemüse in Teig, frittiert werden. Auch Blätter, Pilze und Sprossen werden für die Zubereitung von Tempura verwendet. Dabei wird die eigentliche Speise mit dem Teig umhüllt und in 140 bis 190 Grad heißes Öl gegeben und kurz frittiert. Das Mehl welches für den Teig genutzt wird, ist das so genannte Tempuramehl, eine spezielle Sorte, die aus Reis hergestellt wird. Viele verwenden natürlich auch einfaches im Supermarkt erhältliches Weizenmehl.

Bei der Herstellung des Teigs wird kaltes Wasser verwendet, da die Teighülle so sehr viel lockerer wird. Dazu kommen Eier, Backpulver, Stärke und Öl. Der Teig kann mit Gewürzen verfeinert werden. Traditioneller Weise findet die Herstellung der Teigmasse in kleinen Fässern statt, aber für den häuslichen Gebrauch, ist eine Schüssel voll und ganz ausreichend. Das vorläufige Ergebnis sieht dann in etwa so aus, als würden wir Eierkuchenteig vor uns haben. Wenn der Teig lange herumstehen muss, wird er auch gerne zwischendurch noch einmal mit Eis gekühlt.

Zum frittieren bietet sich unter vielen anderen Sesamöl an, da so der Geschmack noch einmal verstärkt werden kann. Die Frittierdauer variiert sehr stark und hängt vom Inhalt ab, aber in der Regel verbleibt das Frittiergut nur wenige Sekunden in dem bereits siedenden Öl.

Gereicht wird Tempura meist als Beilage mit verschiedenen Soßen zum Dippen. Eine Variante ist eine süße Fischsoße, die in vielen asiatischen Ländern beheimatet ist, die auch bei vielen anderen Speisen zum Dippen, zum Einsatz kommt. Die populärste Soße Japans, ist die Tentsuyu. Diese ist mit Soja versetzt und hat deshalb auch eine leicht braune Färbung. Zudem enthalten diese Soßen Zucker, weshalb sie etwas süßlich sind.

Entstehung

Das Frittieren von Speisen hat in Japan eine sehr lange Tradition, jedoch bis in das 16. Jahrhundert , geschah dies ohne Panade. Erst als in dieser Zeit Missionare aus Portugal nach Japan kamen, um den christlichen Glauben zu verbreiten, übernahmen die Japaner eine Technik der Gläubigen, denn diese brachten ein Rezept mit, bei dessen Zubereitung, Kartoffeln mit Teig vor dem Backen, überzogen wurde. Das erste Tempura wurde zu jener Zeit dann mit Schweineschmalz und einem Teig aus Wasser, Mehl, Eiern und Salz hergestellt. Mit Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Tempura weiterentwickelt, so wurde bereits zu diesem Zeitpunkt der Teig gekühlt, um die typische Klebrigkeit zu verhindern, die durch die Aktivierung von Weizengluten verursacht wird, was dann letztendlich auch zu der knusprigen Textur führte, die nun für Tempura charakteristisch ist. Auch wurden erste Soßen zum Dippen eingeführt, die aus geriebenen Daikon hergestellt worden waren.

Zur Verbreitung Tempuras haben die damaligen Keltermethoden beigetragen, durch die Speiseöl billig produziert werden konnte, auch gab es zu dieser Zeit ein reichhaltiges Angebot an Meeresfrüchten, wodurch auch diese günstig zu haben waren. Natürlich hat Tempura auch viele Anhänger, durch die Schmackhaftigkeit der Speise gefunden. Tempura war in Japan, das Fast Food seiner Zeit und wurde meist nur in Restaurants hergestellt, da viele Häuser bei der Zubereitung, wegen des heißen Öls abbrannten. Auch sehr interessant ist die Tatsache, dass Tempura bereits 1671 in einem Kochbuch in form eines Rezepts erwähnt wurde.

Die Missionare haben aber nicht nur den Anstoß zum Entstehen des Rezeptes gegeben, sie haben auch gleich noch den Namen mitgeliefert, denn Tempura kommt aus dem Spanischen und dem Portugiesischen, es enthält das lateinische Wort Tempera, was auf die Zeit referiert. Sie nutzten das Wort, um die Zeit des Fastens und andere christliche Feiertage zu bezeichnen.

Außerhalb Japans gibt es viele nichttraditionelle Formen der Zubereitung von Tempura. Köche auf der ganzen Welt haben diese Gerichte auf ihren Speisekarten und eine große Auswahl an verschiedenen Teigen und Zutaten werden dabei angeboten, darunter Broccoli, Zucchini, Spargel und Chuchu. Weitere ungewöhnliche Zutaten sind trockene Früchte wie Bananen, aber auch Eiscreme. Viele amerikanische Restaurants sind dafür bekannt, Fleischsorten, wie insbesondere Hühnchen mit Käse, in der Regel Mozzarella, zu servieren. Eine Variation besteht darin, Paniermehl zu verwenden, was zu einer schärferen Konsistenz, als mit Tempurateig führt. Die Verwendung von Weizenmehl, würde in Japan das Gericht nicht mehr als Tempura qualifizieren. Es würde schon allein aus diesem Grund anders bezeichnet werden.

Diese Zutaten empfehlen wir

  • Tintenfisch
  • Shrimps
  • Garnelen
  • Muscheln
  • Wels
  • Kabeljau
  • Schellfisch
  • Seelachs
  • Pollachius
  • Scholle
  • Rochen
  • Seebarsch
  • Aubergine
  • Zucchini
  • Zwiebel
  • Paparika
  • Kürbis
  • grüne Bohnen
  • Okura
  • Spargel

Tempura mit Teig aus Weizenmehl

Es gibt so viele Debatten über Teige für Tempura wie es Rezepte gibt. Auch wenn das richtige Tempuramehl aus Reis im Einzelhandel bereits erhältlich ist, bleiben in Europa, Viele beim Weizenmehl. Es kann verwendet werden, auch wenn es Gluten bildet aber dagegen ist ein Kraut gewachsen. Der Trick ist, den Teig wirklich kalt zu halten, so können jeder Zeit Eiswürfel hinzugefügt werden, vor allem sollte man aber schnell arbeiten! Die Herstellung des Teigs unterscheidet sich von der mit Tempuramehl überhaupt nicht.

Tempura mit Fleischgerichte

Für alle jene denen Fisch oder Seafood im allgemeinen nicht so liegt, dem ist Tempura aus Fleisch zu empfehlen, denn das geht genauso gut und auch hier ist der Vielfalt kaum Grenzen aufgelegt.

Hähnchen Tempura ist eine Variante, von der oft angenommen wird, dass es sich dabei um eine westliche Form handelt, dem ist aber nicht so, denn es ist ein regionale Spezialität in der Oita-Präfektur Kyushu in Japan. Mit einem knusprigen und flauschigen Teig auf der Außenseite und saftigem und zartem Fleisch im Inneren, wird Hähnchen Tempura am besten mit Karashi Senf Ponzu Soße gegessen.

Verwendet wird dabei das Fleisch der Brust oder der Schenkel, zudem kann das Fleisch mit einem Mix aus Sojasauce, Knoblauch und Ingwer mariniert werden.

Bei der Verwendung von Fleisch kann in den Teig etwas Kartoffelstärke gegeben werden, denn diese nimmt weniger Feuchtigkeit auf, wodurch der Tempura Teig knuspriger wird, besser die Form behält und das Fleisch saftiger bleibt. Du kannst mit dem Verhältnis von Kartoffelstärke und Mehl gerne etwas herumspielen.

Natürlich können auch andere Fleischsorten verwendet werden, so beispielsweise Schweinefleisch, welches idealerweise zart und vom Schweinefilet sein sollte, aber es können auch andere Teile, wie die Schweineschulter verwenden werden. Auch Bauchspeck ist eine beliebte Zutat bei der Herstellung von Tempura. Bei der Verwendung von Schweinefleisch, wird oft der Teig zusätzlich mit Semmelbrösel vermischt.

Gemüse-Temura

Kakiage Tempura ist eine weitere Art, bei der nur Gemüse verwendet wird. Normalerweise wird dieses dabei sehr dünn geschnitten und ist die Hauptzutaten, die dann mit Tempura-Teig frittiert wird. Kakiage Tempura ist eine beliebte Beilage und kann auf viele verschiedene Arten serviert werden, wie Kakiage Donburi, Kakiage Soba und Kakiage Udon.

Es können Shiso-Blätter hinzugefügt werden, da sie zum einen eine hervorragende Garnierung abgeben, zum anderen verleihen sie dem Tempura eine hellgrüne Farbe und einen basilikumartigen Geschmack. Normaler Weise werden Zwiebeln und Karotten im Kakiage Tempura verwendet, aber Du kannst auch jedes andere Gemüse verwenden. Sehr beliebt sind auch süße Kartoffeln. Gobou (Klette) und Renkon (Lotuswurzeln) sind auch sehr gut geeignet, um Kakiage Tempura zuzubereiten.

Zu den für Tempura häufig verwendeten Gemüsesorten gehören unter anderem japanische Süßkartoffeln, Pilze, wie Shiitake oder König Austern, Kabocha-Kürbis, Paprika, Lotuswurzeln und Auberginen.

Tempura Soba

Tempura Soba ist eine heiße Soba Nudelsuppe mit Tempura. Sie ist sehr leicht und gut für jede Mahlzeit. Diese Suppe ist besonders herzhaft und dennoch Magenfüllend. In Japan gibt es vereinzelte Restaurants, die sich auf Soba spezialisiert haben, doch es lässt sich auch ganz einfach Daheim zubereiten.

In der USA gibt es diese Suppen bereits ganz normal im Supermarkt, in Deutschland ist sie jedoch noch nicht sehr weit verbreitet. In jedem Fall sollte ein Asiamarkt in Ihrer Nähe diese Suppe oder zu mindestens die Zutaten dafür vorrätig haben. Sobanudeln sind grundsätzlich eine bessere Wahl als herkömmliche Spagetti, da sie sehr viel gesünder sind. Soba hat weniger Kalorien, aber mehr Nährstoffe, wie Vitamin B, verschiedene Mineralien und Ballaststoffe. Ein weiterer Grund ist, dass Soba keine Gluten enthält.

Tempura mit Reis

Tempura wird aber auch gern zu Reis als Beilage hinzugegeben. Dabei handelt es sich um ein japanisches Gericht mit dem Namen Tendon. Eine Art Mahlzeit mit Reis aus der Schüssel, die für gewöhnlich auch Gemüse enthalt. Das Tempura wird dabei über den frisch gedünstetem Reis gelegt und mit einem köstlichen leichten Soja-Dressing gewürzt. Gegessen wird dies zum Mittag oder als leichtes Abendessen.

Das Tempura ist etwas aufwendiger, weshalb der Reis zwischendurch zubereitet werden sollte. Schließlich musst Du noch eine Soße vorbereiten. Dazu Mirin besorgen, welches bei starker Hitze zum Kochen zu bringen ist, bis sicher der gesamte Alkohol aufgelöst hat. Wenn Du den Alkohol nicht mehr riechen kannst, füge einfach die Sojasauce, Dashi und Zucker hinzu und lass Sie die Mischung ein paar Minuten köcheln. Dann nimmst Du eine Schüssel und befüllst diese Reis und den Tempura legst oben darauf. Fertig. Dazu kann auch zusätzlich noch Gemüse zubereitet werden.

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Zubereitung

  1. Die Speisen in  mundgerechte Stücke  scheiden.

  2. Die Zwiebeln zum Beispiel vierteln oder halbieren und zur bequemen Zubereitung einen Zahnstocher durchstecken.

  3. Champignons ebenfalls halbieren, kleine Champignons lsst du am besten ganz.

  4. Fleischstücke schneidest du in mundgerechte Stücke.

  5. Die Zucchini schneidest du am besten in Scheiben. Je dicker du die Scheiben schneidest, desto länger mussst du sie auch frittieren.

  6. Tempurateig erstellen.

  7. Jetzt zum eigentlichen frittieren: Das Fett oder Speiseöl auf ca. 190° vorheizen. Es sollte genügend Fett in der Fritteuse oder Pfanne enthalten sein, um die Speisen frittieren zu können (Speisen müssen im Öl schwimmen können). Wir empfehlen Pflanzenfett (Sonnenblumenöl), da dieses Öl billig, aber dennoch sehr gut geeignet ist, um leckeren Tempura zu machen. Es können aber auch exotischere Öle wie Erdnussöl genutzt werden. Das Wichtige ist nur, dass das Öl hitzebeständig ist (steht meistens auf der Verpackung), da sonst giftige Gase entstehen können. Eines der nicht geeigneten Öle wäre z.B. Olivenöl.

  8. Wenn das Fett heiß genug ist, tunkt man die Speisen in den Tempurateig und frittiert diese anschließend für ca. 2-3 Minuten. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, da es von Zutat zu Zutat variieren kann, bis sie durchgegart ist.

  9. Wenn die Zutaten fertig frittiert sind, ist es empfehlenswert diese auf einen Abtropfgrill oder auf einen Teller mit 2 Küchenpapierblättern zu legen, damit das überschüssige Fett abtropft.

  10. Wir empfehlen außerdem zum Tempura eine Misoshiru (Misosuppe) mit Reis und dünne Kohlstreifen mit Mayonnaise. Als Dipp kann man kreativ sein. Von Tomatensauce, Mayonaise, Soyasauce oder Chillidipp kann alles genommen werden. Traditionell nimmt man aber Tensuyu oder Salz mit Pfeffer.

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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