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Sukiyaki Rezept Japanisches Eintopfgericht

5.0  basierend auf 1 Bewertungen

Aktualisiert: 27.11.2019

Portion(en): 4

Zutaten

Brauner Zucker 4 EL
Chinakohl 2 Stück
Dashi (Fischbrühe) * 1200 ml
Enoki - Pilz * 4 Packung
Frühlingszwiebeln 4 Stück
Mirin (Reiswein) * 960 ml
Möhren 2 Stück
Öl (geschmacksneutral) 4 EL
Rindfleisch 1800 gr
Sake (alt. Weißwein) * 960 ml
Shiitake - Pilz * 32 Stück
Shirataki Nudeln * 4 Packung
Sojasauce * 960 ml
Tofu (weich) * 4 Packung
Udon Nudeln * 4 Packung
Zucker 240 gr

Utensilien

Donabe (japanischer Eintopf) * 1 Stück
Kochstäbchen * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 0
Schwierigkeitsgrad: 1/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: nicht scharf nicht scharf nicht scharf nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 20 Min.
Kochzeit 10 Min.
Insgesamt 30 Min.
Keywords
Originale Schriftzeichen 鋤焼
Alle Angaben ohne Gewähr
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Dies ist eines der beliebtesten Feuertopf (oder Hot Pot)-Gerichte in Japan. Dabei werden verschiedene Zutaten – von Pilzen und Kohl über Rindfleisch und Nudeln – in einer leckeren, leicht süßlichen Brühe gegart. Häufig passiert das direkt am Tisch auf einem kleinen Gasherd, um den die ganze Familie herumsitzt. Ein Gericht, das ähnlich zubereitet wird, ist übrigens Shabu Shabu.

Shabu Shabu

Shabu Shabu Rezept Japanisches Feuertopf-Gericht

Welche Brühe wird für Sukiyaki verwendet?

Zum Einsatz kommt eine süß-salzige, sehr geschmacksintensive Brühe auf Sojasaucen-Basis.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Shabu Shabu und Sukiyaki?

Traditionellerweise wird Shabu Shabu in einem speziellen Tontopf, Donabe genannt, zubereitet. Sukiyaki wird hingegen in einem Eisentopf gekocht. Ein weiterer Unterschied ist der Kochvorgang selbst: Bei Shabu Shabu werden die Zutaten in der Brühe gegart. Bei Sukiyaki wird aber das Rindfleisch im Topf angebraten, bevor die restlichen Zutaten hinzukommen. Das Fleisch ist bei Shabu Shabu übrigens auch deutlich dünner geschnitten als bei Sukiyaki. Die anderen Zutaten (Blattgemüse, Tofu und Pilze), sind aber bei beiden Speisen sehr ähnlich.

Sukiyaki im Kansai vs. Kanto-Stil

In Kansai (der Gegend um Osaka) wird im ersten Schritt das Fleisch angebraten und mit Zucker, Sojasauce und Sake gewürzt und auch etwas davon als Vorspeise gegessen. In Kanto hingegen wird erst die Sukiyaki-Sauce zubereitet und dann sämtliche Zutaten gleichzeitig in der Sauce gekocht.

Welche Zutaten gehören in Sukiyaki?

Neben Fleisch und Sauce werden

  • Chinakohl
  • Shungiku (ein japanisches Kraut, das in vielen winterlichen Eintöpfen zum Einsatz kommt)
  • Pilze (Enoki und Shiitake)
  • Nudeln (Udon und Shirataki)
  • Tofu
  • Frühlingszwiebeln

verwendet.

Tipp: Viele Zutaten sind typisch japanisch. Wenn du diese nirgendwo finden kannst, kannst du sie auch mit westlichen Zutaten ersetzten. Statt Shirataki-Nudeln kannst du zum Beispiel Vermicelli nehmen, und auch saisonale Pilze, Blattspinat oder Bok Choy verwenden.

Tipps für das Fleisch

Das Fleisch für Sukiyaki sollte relativ dünn geschnitten sein. Am besten bittest du deinen Metzger, das für dich zu erledigen. Sonst kannst du auch auf diesen Trick zurückgreifen: Friere das Fleisch ein, und schneide es dann im halbgefrorenen Zustand in dünne Scheiben. Das funktioniert üblicherweise auch sehr gut. Kaufe am Besten Fleischstücke, die mit Fett marmoriert sind. Sonst wird das Fleisch nach dem Kochen häufig zäh.  

Ganz authentisch: Sukiyaki mit rohem Ei

In Japan werden die gekochten Sukiyaki-Zutaten gerne vor dem Essen in ein rohes Ei getunkt. Achtung aber: Während es in Japan aus gesundheitlicher Sicht kein Problem ist, rohe Eier zu essen, würden wir das in Deutschland nicht unbedingt empfehlen!

Zubereitung

  1. Bereite als erstes die Sauce zu. Dafür vermischt du Sake, Mirin, Zucker und Sojasauce in einem kleinen Topf und bringst alles zum Kochen. Sobald die Sauce kocht, nimmst du sie vom Herd. 

  2. Bereite die Udon-Nudeln laut Packungsanleitung zu. Auch die Shirataki-Nudeln bereitest du laut Anleitung vor.

  3. Nun sind die restlichen Zutaten an der Reihe: Schneide den Kohl der Breite nach in kleine Rechtecke. Schneide auch Shungiku und Frühlingszwiebeln.

  4. Nun schneidest du die Enoki-Pilze.

  5. Auch der Tofu wird würfelförmig geschnitten.

  6. Die Karotten werden in Scheiben geschnitten.

  7. Kansai Methode:

  8. Jetzt machst du Öl in einer großen Pfanne oder einem Topf heiß und legst das Rindfleisch hinein.

  9. Streue etwas braunen Zucker über das Fleisch und gieße etwas von der zubereiteten Sauce darüber.

  10. Wende das Rindfleisch, damit es von beiden Seiten gut angebraten wird.

  11. Nun kommen die restliche Sauce (rund 320 ml) sowie Dashi (240 ml) in die Pfanne.

  12. Jetzt fügst du die restlichen Zutaten hinzu. Beginne mit denen, die am längsten kochen müssen. (Die Nudeln kommen erst zum Schluss)

  13. Du kannst zum Schluss wie bei Shabu Shabu auch das Fleisch ungewürzt in den Eintopf hineingeben

  14. Gib einen Deckel auf die Pfanne und bring die Sauce zum Kochen. Nun schaltest du die Hitze zurück und lässt alles köcheln, bis die Zutaten weich gekocht sind.

  15. Fertig! Ihr könnt direkt aus dem Topf essen und weitere Zutaten hinzufügen, sobald wieder Platz ist. Gieß Sauce und/oder Dashi nach, um das Sukiyaki zu würzen. 

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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