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Mille Feuille Nabe Rezept japanischer Eintopf mit tausend Blättern

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Aktualisiert: 2019-06-28 17:55:11

Portion(en): 4

Zutaten

Chinakohl 2 Stück
Dashi (Fischbrühe) * 800 ml
Frühlingszwiebeln 4 Stange
Ingwer 4 cm
Salz 10 TL
Schnittlauch 20 Stangen
Schweinefleisch (sehr dünn geschnitten) 1200 gr
Sojasauce * 8 EL

Utensilien

Eintopf * 1 Stück
Kochstäbchen * 2 Stück
Scharfes Messer * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 350
Schwierigkeitsgrad: 1/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: nicht scharf nicht scharf nicht scharf nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 10 Min.
Kochzeit 15 Min.
Insgesamt 25 Min.
Aussprache
Alle Angaben ohne Gewähr

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Mille-Feuille Nabe - heiß und köstlich

Dieses heiße, japanische Gericht ist ein wahres Wohlfühlessen, dass vor allem in den kalten Wintermonaten unglaublich gut schmeckt. Mille-Feulle Nabe ist eines der beliebtesten Hot Pot-Rezepte in Japan.

Woher kommt der Name?

Die Bezeichnung "Mille-feuille" kommt aus dem Französischen und bedeutet "1000 Blätter". Damit ist eigentlich ein französisches Dessert gemeint, das aus drei dünnen Blätterteig-Schichten besteht, zwischen denen sich eine Cremefüllung befindet. Eventuell kennst du diese Süßspeise als "Napoleonkuchen"

Wie genau Mille-feuille es als pikanter Eintopf in die japanischen Kochbücher geschafft hat, ist zwar nicht bekannt. Fest steht aber, dass das Rezept zum ersten Mal im Jahr 1991 in einem japanischen Rezeptbuch aufgetaucht ist. Seitdem hat es sich rasend schnell zu einem der beliebtesten Standard-Gerichte in jedem japanischen Haushalt entwickelt!

Was genau ist Mille-Feuille Nabe?

Es handelt sich dabei um einen pikanten Eintopf - auch Hot Pot genannt. Dieser setzt sich aus Chinakohl und Bauchspeck zusammen, die kreisrund in einem Suppentopf aufgeschichtet werden. Dazu kommt die heiße Brühe Dashi . Mille-Feuille Nabe besteht aus nur wenigen Grundzutaten, ist rasch zubereitet und schmeckt wirklich köstlich. Der Eintopf eignet sich auch perfekt als Party-Gericht in den Wintermonaten, da er sich ausgezeichnet vorbereiten lässt. Wenn deine Gäste kommen, muss er nur noch gekocht werden!

Die 3 Hauptkomponenten: Napa-Kohl, Schweinefleisch und Dashi-Brühe

Du kannst Mille-Feuille Nabe je nach Geschmack und Vorräten mit den verschiedensten Zutaten zubereiten. Die authentischste Version besteht aber ausschließlich aus Chinakohl, Bauchspeck und Dashi-Brühe. Dashi-Brühe wird übrigens aus speziellen Algen sowie Fisch-Flocken hergestellt und ist in der japanischen Küche ein wahres Allround-Talent.

Der fettige Bauchspeck wird optimal ergänzt durch die simple Dashi-Brühe, und die Aromen von Fleisch, Gemüse und Brühe ergeben in Kombination einen wunderbaren Umami-Geschmack. Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht davon, wie gut diese simplen Zutaten zusammenpassen!

Mille Feuille Nabe - japanischer Eintopf
Mille Feuille Nabe - japanischer Eintopf

Tipps für Mille-Feuille Nabe

Mille-Feuille Nabe ist nicht schwer zu machen. Hier habe ich einige gute Tipps für dich. Damit kann beim Kochvorgang nichts mehr schiefgehen!

Kohl und Speck richtig aufschichten 

  • Eines der wichtigsten Dinge, die du beachten musst, ist, dass du die einzelnen Schichten eng aneinanderlegst. Wenn Chinakohl gekocht wird, verliert er nämlich an Wasser und schrumpft ein wenig. Das führt dazu, dass sich die Schichten etwas lockern. Als Faustregel gilt: Wenn sich die Zutaten vor dem Kochen nicht bewegen lassen, dann liegen sie nahe genug aneinander. 
  • Verwende die festen äußeren Blätter des Chinakohls weiter außen, und die kleineren, weicheren Blätter im Zentrum des Topfes. 
  • Es ist übrigens egal, ob du dich von außen in die Mitte oder von der Mitte nach außen vorarbeitest. 

Der Ersatz-Plan

Gerade wenn du noch nicht oft Mille Feuille-Nabe gemacht hast, kann es leicht sein, dass sich plötzlich herausstellt, dass du nicht genug Chinakohl zur Hand hast. In diesem Fall kannst du ganz einfach mit Shimeji- oder Enoki-Pilzen aushelfen und diese ins Zentrum des Topfes schichten. Diese Pilze schmecken sehr neutral und haben deshalb keine Auswirkungen auf den Geschmack des Mille Feuille-Nabe!

Shime für den nächsten Tag

Wenn Chinakohl und Speck verspeist sind, bleibt eine geschmackvolle Brühe zurück. Sie wird "Shime" genannt. Diese Shime solltest du unbedingt aufheben und am nächsten Tag mit Nudeln oder auch Reis genießen. Ausgezeichnet passen zum Beispiel Ramen-Nudeln oder auch Udon-Nudeln in die leckere Flüssigkeit. 

Ein ganz besonderes Rezept ist auch Zosui (Reis-Porridge mit Ei). Hierfür fügst du Reis zur Brühe hinzu, und, wenn diese aufgesaugt wurde, auch ein verquirltes Ei. Der Reis nimmt dabei den Umami-Geschmack der Brühe auf und muss nur noch mit Salz, Pfeffer und Frühlingszwiebeln gewürzt werden - köstlich!

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Zubereitung

  1. Als erstes musst du den Chinakohl vierteln und gründlich waschen.

  2. Danach schichtest du Chinakohl und Schweinefleisch abwechselnd aufeinander - aber noch direkt vor dir am Schneidebrett. Wenn du bei 8 Lagen angekommen bist, kannst du es erst einmal dabei belassen.

  3. Als nächstes nimmst du ein scharfes Messer und schneidest die Chinakohl-Schweinefleisch-Lagen vertikal in ca 5 cm breite Streifen.

  4. Die geschnittenen Stücke werden dann schon geschichtet. Versuch es am besten von außen nach innen und achte darauf, dass die Zutaten recht fest im Topf stecken. 

  5. Wenn die festen Zutaten im Topf sind, kommt auch schon die Fischbrühe Dashi hinzu. Gieß sie einfach über die Chinakohl-Speck-Schichten. Schlussendlich würzt du den Eintopf mit Salz und Sojasauce.

  6. Lass den Mille-Feuille Nabe vor sich hin köcheln, bis der Kohl weich und durchgekocht ist.

  7. Vor dem Servieren wird der Mille-Feuille Nabe mit Frühlingszwiebeln, Ingwer und Schnittlauch verfeinert. Schneide diese drei Zutaten am besten sehr klein und gib sie noch für rund 2 Minuten in den Topf, nachdem du den Herd schon abgeschalten hast. 

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