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Gyoza Rezept Die japanische Teigtasche

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Aktualisiert: 27.11.2019 Bildquelle: George Alexander Ishida Newman

Portion(en): 4

Zutaten

Frühlingszwiebeln 8 Stück
Ingwer 10 cm
Knoblauchzehe 4 Stück
Kohl 560 gr
Öl (geschmacksneutral) 4 EL
Reis Essig * 4 EL
Sake (alt. Weißwein) * 4 EL
Schweine Hackfleisch 1360 gr
Sesamöl * 8 EL
Sojasauce * 8 EL
Wasser 240 ml

Utensilien

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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 140
Schwierigkeitsgrad: 2/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: nicht scharf nicht scharf nicht scharf nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 30 Min.
Kochzeit 30 Min.
Insgesamt 60 Min.
Keywords Gyoza, Teigtasche, japanische Beilage
Originale Schriftzeichen 餃子
Alle Angaben ohne Gewähr
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Gyoza – das sind japanische Teigtaschen. Sie bestehen aus einer köstlichen Füllung aus klein geschnittenem Gemüse und Fleisch, verpackt in eine dünne Teigschicht. Gyoza (餃子, gyōza) sind in Japan unglaublich beliebt. Sie sind vielfältig, lecker und perfekt als Vorspeise, schneller Snack und Hauptmahlzeit.

Welche Gyoza-Variationen gibt es?

Die beliebten Teigtaschen kommen in den verschiedensten Zubereitungsarten und mit unterschiedlichen Füllungen. Zum einen gibt es gebratene Gyoza (=Yaki Gyoza). Das ist die beliebteste Zubereitungsart. Aber du bekommst auch gekochte (Sui Gyoza) und frittierte Gyoza (Age Gyoza). Sowohl gekochte als auch frittierte Gyoza findest du in erster Linie in chinesischen Restaurants und Lokalen, die sich auf Gyoza spezialisiert haben.

Yaki Gyoza

Diese köstliche Gyoza-Variante hat eine dünne, knusprige Unterseite, die die einzelnen Teigtaschen miteinander verbindet. Die Füllung ist aber trotzdem saftig und die Oberseite weich. Dieser leckere Kontrast wird durch den besonderen Kochprozess erreicht: Erst werden die Gyoza angebraten und dann kommt etwas Wasser in die Pfanne, mit dem die einzelnen Teigtaschen gedämpft werden. Die gebratenen Teigtaschen bleiben lange frisch und eignen sich deshalb perfekt als Snack in der Bento Box!

Übrigens: Ganz klassisch werden Yaki Gyoza mit der angebratenen Seite nach oben serviert. 

Sui Gyoza

Die gekochten Gyoza werden gerne als Einlage für eine leichte Brühe verwendet. Diese Gyoza-Suppe ist sehr gesund und wird besonders oft in den kälteren Jahreszeiten gegessen.

Age Gyoza

Dies ist die ungesündeste - weil fettigste - Variation der Gyoza. Aber sie ist unglaublich lecker! 

Wo bekommst du Gyoza?

Den Klassiker – Yaki Gyoza – findest du in ganz Japan in Ramen-Lokalen, chinesischen Restaurants, Izakayas (japanische Pubs) und in speziellen Gyoza-Lokalen. Meist umfasst eine Portion sechs oder acht Stück Gyoza.

Besonders lecker sind sie in den Städten Utsunomiya in der Tochigi-Präfektur und Hamamatsu in der Shizuoka-Präfektur. Dort werden übrigens auch landesweit die meisten Gyoza verspeist! In beiden Städten gibt es sehr viele spezielle Gyoza-Läden, in denen die Teigtaschen mit ausgefallenen, kreativen Füllungen zubereitet werden.

Woher stammen Gyoza?

Eigentlich stammen die Teigtaschen aus China. Dort werden sie Jiaozi genannt – aber mittlerweile sind sie schon längst zum festen Bestandteil der japanischen Küche geworden!

 

Menue mit Gyoza

 

 

 

Mit was werden Gyoza üblicherweise gefüllt?

Die typische Füllung besteht aus

  • Hackfleisch vom Schwein
  • Kohl
  • Frühlingszwiebeln
  • Schnittlauch
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Sojasauce
  • Sesamöl

Kreativere Füllungen sind zum Beispiel Pilze, Shrimps, Käse und Shiso-Kraut.

Übrigens: Jede Gyoza wird vor dem Essen in eine Dipsauce getunkt, die zu gleichen Teilen aus Sojasauce und Essig besteht. Oft wird auch etwas Chiliöl (Rayu genannt) hinzugefügt. Achtung: Nimm nicht zu viel Sauce, damit der Geschmack der Gyoza nicht untergeht!

Kann ich Gyoza selber machen?

Ja, auf jeden Fall! Die Teigtaschen sind viel einfacher zuzubereiten, als du vielleicht denkst! Sobald du den Dreh raus hast, lassen sich die Gyoza ganz unkompliziert formen. Ein weiterer Pluspunkt bei hausgemachen Gyoza: Du kannst mit den Füllungen experimentieren und genau die Zutaten verwenden, die du besonders gerne magst. Wir erklären dir, wie genau du dabei am besten vorgehst! Tipp: In Asia-Läden bekommst du fertigen Gyoza-Teig. So wird die Zubereitung noch einfacher!

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt bereitest du die Füllung zu. Schneide den Kohl sehr klein.

  2. Auch die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten. 

  3. Vermische Kohl, Frühlingszwiebeln und Hackfleisch in einer Schüssel mit gehacktem Knoblauch und geriebenem Ingwer.  

  4. Würze die Füllung mit 1 EL Sesamöl, 1 EL Sojasauce, Salz, Sake und Pfeffer und vermische sie gut. 

  5. Nun geht es ans Füllen: Nimm ein kreisrundes Stück Gyoza-Teig in die Hand und platziere einen Teelöffel der Füllung in der Mitte.

  6. Jetzt machst du einen Finger nass und befeuchtest damit den Rand des Teiges rundherum. 

  7. Klappe die Teighälften zu und falte sie fächerartig zusammen. Mach weiter, bis du den Rest der Füllung und/oder den Teig aufgebraucht hast. 

  8. Jetzt werden die Gyoza angebraten. Dazu machst du Öl in einer antihaftbeschichteten Pfanne heiß und platzierst die Gyoza mit der flachen Seite nach unten so in der Pfanne, dass jede einzelne Teigtasche ausreichend mit dem Öl in Kontakt kommt. Schalte auf mittlere Hitze zurück. 

  9. Sobald die Gyoza goldbraun sind (das dauert rund 3 Minuten), gießt du 1/4 Tasse Wasser in die Pfanne und deckst diese sofort mit einem Deckel zu.

  10. Dämpfe die Gyoza für rund 3 Minuten und nimm dann den Deckel wieder ab, damit das restliche Wasser verdunsten kann.

  11. Jetzt gibst du noch einen weiteren Esslöffel Sesamöl in die Pfanne.

  12. Lass die Gyoza braten, bis sie auf der Unterseite lecker knusprig sind.

  13. Bereite in der Zwischenzeit die Dipsauce zu, indem du 1 EL Sojasauce und den Essig vermischt.

  14. Jetzt geht es ans Servieren: Richte die Gyoza mit der Dipsauce an - und Mahlzeit!

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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