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Japanische Toiletten was du beachten musst!

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Aktualisiert: 30.01.2021

Inhaltsverzeichnis:

    Du bist endlich in Japan angekommen und hast auch direkt leckeren Grüntee zum Frühstück getrunken. Doch genau während deiner Städtetour durch Tokio überkommt dich plötzlich ein sehr menschliches Bedürfnis? Keine Sorge. In Japan ist das überhaupt kein Problem! Dort gibt es nämlich fast überall öffentliche Toiletten: Ob in U-Bahn-Stationen, Shoppingzentren, Parks und sogar in Minimärkten und Supermärkten.

    Wie fragt man in Japan nach der Toilette?

    Es gibt verschiedene Ausdrücke, die das stille Örtchen beschreiben, abhängig von der Situation, in der du danach fragst. Im Restaurant beispielsweise erkundigst du dich nach dem „otearai“ (Badezimmer). Die direkte Übersetzung lautet aber „toire“ (Toilette).

    Wie sehen japanische Toiletten aus?

    Es gibt traditionelle sowie hochmoderne Toiletten in Japan – und sie könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Japanische Toiletten sind mittlerweile in der gesamten Welt bekannt und überraschen mit kleinen technischen Gimmicks, wie modernen Bedienelementen und einem eingebauten Bidet. Doch Toilette ist nicht gleich Toilette!

    Japanische Toiletten früher und heute
    Japanische Toiletten früher und heute

    Traditionelle japanische Toiletten

    Die traditionelle Variante der japanischen Toilette besteht aus einem flach in den Boden eingelassenen Becken, das an ein Urinal erinnert und auch als Hocktoilette bekannt ist. Diese kennst du eventuell auch aus anderen asiatischen Ländern. Hier kannst du nicht sitzen, sondern gehst über dem Becken in die Hocke. Trotz der rustikalen Erscheinung haben auch diese Toiletten dennoch eine Wasserspülung, die du auch betätigen solltest! Heutzutage ist diese Art des WCs aber relativ selten. Diese findest du manchmal noch in öffentlichen Toiletten oder in sehr alten Gebäuden.

    Moderne japanische Toiletten

    Moderne Toiletten erinnern vom Aussehen her an unsere WCs. Doch haben diese Toiletten oft zusätzliche technisch ausgeklügelte Funktionen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, den Toilettensitz zu wärmen, aber auch eingebautes Bidet, mit dem du dich nach dem Toilettengang mit warmem Wasser abwaschen kannst. Dabei gibt es sogar das „Rear“ und „Front“ Washing, also eine Funktion für das Reinigen nach dem kleinen, aber auch dem großen Geschäft. Meist befindet sich das Bedienpanel übrigens an der Wand oder seitlich an der Toilette. 

    Viele Toiletten haben außerdem eine Geräuschfunktion, die die Töne von rinnendem Wasser abspielt, auch Otohime (音姫) genannt. Diese Funktion, die übersetzt „Geräuschprinzessin“ heißt, nutzen besonders die japanischen Frauen, denen mögliche Geräusche während ihres „Geschäfts“ ausgesprochen unangenehm sind. In manchen Toiletten springt dieser Ton automatisch an, sobald ein Sensor Bewegungen wahrnimmt. In anderen musst du einen Knopf drücken. Doch Vorsicht: Verwechsle diesen Knopf nicht mit dem Spülknopf. Den brauchst du ohnehin nicht immer zu drücken, denn oft betätigt sich die Spülung ganz von selbst!

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