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Japanische Toiletten was du beachten musst!

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Aktualisiert: 25.10.2019

Was tun, wenn dich während deiner Städtetour in Tokio plötzlich ein sehr menschliches Bedürfnis überkommt und der viele Grüntee, den du zum Frühstück hattest, dringend herauswill? Zum Glück ist das kein Problem in Japan – es gibt nämlich fast überall öffentliche WCs: In U-Bahn-Stationen, Shoppingcentern, Parks und sogar in Minimärkten und Supermärkten.

Wie frage ich nach dem WC?

Es gibt verschiedene Ausdrücke, die das stille Örtchen beschreiben – abhängig von der Situation, in der du danach fragst. Im Restaurant erkundigst du dich beispielsweise nach dem „otearai“ (Badezimmer). Die direkte Übersetzung lautet aber „toire“ (Toilette).

Wie sehen japanische Toiletten aus?

Es gibt alte, traditionelle sowie neue, hochmoderne Toiletten in Japan – und sie könnten gar nicht unterschiedlicher sein.

Japanische Toiletten früher und heute
Japanische Toiletten früher und heute

Traditionelle Toiletten

Diese bestehen aus einem flach in den Boden eingelassenen Becken, das an ein Urinal erinnert. Diese kennst du eventuell auch aus anderen asiatischen Ländern. Hier kannst du nicht sitzen, sondern musst dich über das Becken hocken und darauf achten, das nichts spritzt. Diese Toiletten haben aber dennoch eine Wasserspülung – vergiss nicht, sie zu betätigen. Heutzutage gibt es sie in Wohnhäusern fast nicht mehr. Du findest sie manchmal bei öffentlichen Toiletten oder in sehr alten Gebäuden.

Moderne Toiletten

Diese Toiletten erinnern vom Aussehen her an unsere WCs, haben aber häufig verschiedene hochtechnische Funktionen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, den Toilettensitz zu wärmen, oder auch eine „Waschvorrichtung“, mit der du dich nach dem Toilettengang mit warmem Wasser waschen kannst. Dabei gibt es sogar eigenes „rear“ und „front“ washing. Meist befindet sich das Bedienpanel übrigens an der Wand. 

Viele Toiletten haben außerdem eine Geräuschfunktion, die die Töne von rinnendem Wasser abspielt. Diese nutzen besonders die japanischen Frauen, denen das Geräusch ihres „Geschäfts“ ausgesprochen unangenehm ist. In manchen Toiletten springt der Ton automatisch an, sobald ein Sensor Bewegungen wahrnimmt. In anderen musst du einen Knopf drücken. Achte darauf, diesen nicht mit dem Spülknopf zu verwechseln! Den brauchst du aber ohnehin nicht immer zu drücken – oft betätigt sich die Spülung ganz von selbst!

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