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Anpan Anko-Brot

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Aktualisiert: 2019-09-12 02:59:01

Anpan: Leckeres japanisches Brötchen

Anpans sind sehr beliebte japanische Brötchen. Sie sind vergleichbar mit dem deutschen Milchbrötchen. Auch die japanischen Anpans sind weich und sehr süß. Sie sind außerdem mit einer Paste gefüllt, die aus roten Bohnen hergestellt wird. Diese Paste heißt "Anko" und ist dunkellila bis dunkelbraun gefärbt. Auch Anko ist recht süß! Anpans gibt es übrigens auch in einer Matcha-Variante. Diese ist leicht an der grünlichen Farbe der Füllung zu erkennen. 

Schuljause und Partyfood

Anpans sind sowohl als Brötchen als auch als kleiner Snack sehr beliebt in Japan – so beliebt, dass es sogar eine Cartoonserie gibt, die den leckeren Brötchen gewidmet ist. Der Star dabei ist Anpan-Man. Anpan-Man bekämpft natürlich ganz superheldenmäßig die Bösen. 

Aber auch außerhalb des Fernsehers siehst du Anpans überall. Sie werden besonders gerne von Kindern als Schulpausen-Snack verspeist. Traditionellerweise wird zu Anpans übrigens ein Glas Milch getrunken!

Wenn du ins Staunen kommen willst, kannst du dir dieses Youtube-Video ansehen. Hier beobachtest du eine beliebte Youtuberin, die für ihren großen Appetit bekannt ist, dabei, wie sie ein Riesen-Anpan ganz alleine verspeist. Der Riesen-Anpan im Video stammt übrigens aus einer sehr berühmten Anpan-Bäckerei und wird gern für Parties oder Geburtstagsfeiern gekauft. 

Wie sind Anpan entstanden?

Im Jahr 1875, zu einem Zeitpunkt, an dem die Verwestlichung von Japan gerade voll im Gange war, kamen auch Bäckereien in Mode. Eine davon wurde von einem ehemaligen Samurai, Mr. Kimura, geführt. Mr. Kimura experimentierte gerne mit Rezepten und kombinierte das traditionelle japanische Bohnen-Mochi und westliches Brot zu einem einzigen Gebäckstück. Es entstand ein Brötchen mit Roter-Bohnen-Fülle – das Anpan war geboren. 

Anpans selber backen

Das Anpan ist eines der einfachsten japanischen Brötchen, die du zu Hause machen kannst. Probiere es aus!

Übrigens: Wenn du auch die Rote-Bohnen-Paste selbst herstellen möchtest, dann würde ich dir empfehlen, diese schon am Tag vorher vorzubereiten. 

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 4 g Salz
  • 3 g Trockenhefe
  • 1 großes Ei (+ zweites Ei zum bestreichen)
  • 50 ml Milch
  • 50 ml Wasser
  • 35 g Butter, klein geschnitten
  • 280 g Anko 

Zubereitung

  • Vermische Mehl, Zucker, Salz und Hefe in einer großen Schüssel. Dann schlägst du ein Ei in eine kleine Tasse, verquirlst es leicht und fügst es zu den trockenen Zutaten hinzu. Erwärme Milch und Wasser leicht und gib sie ebenfalls hinzu.  
  • Nun verknetest du alle Zutaten miteinander. Zu Beginn ist der Teig sehr klebrig und feucht, aber je länger du knetest, desto eher formt sich ein trockener, stabiler Ball. 
  • Verstreu Mehl auf einer sauberen, stabilen Fläche und hebe den Teig aus der Schüssel. Knete ihn gleichmäßig für fünf Minuten weiter. Wenn der Teig zu sehr klebt, kannst du ganz etwas mehr Mehl nehmen. 
  • Ziehst du den Teig flach, platziere die Butter darauf, roll de n Teig ein und knete noch etwas weiter. 
  • Lass den Teig an einem warmen Ort gehen, bis sich die Größe verdoppelt hat. Das dauert 1 bis 2 Stunden. 
  • Teile den Teig in 8 gleich große Stücke. Lass diese für 15 weitere Minuten ruhen. 
  • Fülle die Teigbällchen gefüllt mit jeweils rund 30-40 g rote-Bohnen-Paste. Drück die Bällchen dazu flach, platziere die Fülle in die Mitte und wickle die Seiten des Teiges darum. Verschließe die Nahtstellen gut und leg die Anpans mit der Nahtseite nach unten auf ein Blech. Nun lässt du sie weitere 30 Minuten gehen.
  • Heize den Ofen auf 200°C vor, verquirle ein Ei und zwei Esslöffel Wasser und bestreiche die Anpans mit der Eier-Mischung. Du kannst sie auch mit schwarzem Sesam bestreuen. 
  • Backe die Anpans für rund 15 Minuten, bis sie goldbraun sind. 

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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