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Gimbap Rezept - Koreanische Reisrolle

5 / 5 von 2 Bewertungen

Copyright: RyuKoch

Portion(en): 1

Zutaten

Kimchi * 50 gr
Möhren 1 Stück
Nori * 5 Stück
Rundkornreis (gekocht) 300 gr
Sesamöl * 3 EL
Spinat 100 gr

Utensilien

Reiskocher * 1 Stück
Sushi Matte * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: nein
Kalorien: ~ 300
Schwierigkeitsgrad: 2/3
Küche: koreanisch
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 40 Min.
Kochzeit 20 Min.
Insgesamt 60 Min.
Alle Angaben ohne Gewähr

Gimbap / Kimbap ist ein koreanisches Gericht, das aus Reis (Bap) Seealgenblätter (Gim), sowie vielen Gemüsesorten und wahlweise Fleisch und Fisch besteht. Zusammengerollt ergibt es eine schöne Reisrolle, die eine perfekte Zwischenmahlzeit oder Partyfood darstellt. Gimbap ist kein Sushi. Der Hauptunterschied zwischen Kimbap und Sushi ist zum einen der Reis, der bei Gimbap nur mit Sesamöl und Salz verfeinert wird, und bei Sushi mit Reis Essig. Zudem wird für Sushi vorwiegend Fisch und Meeresgetier verwendet, hingegen Gimbap sehr viel Gemüse, Fleisch und Fisch beinhaltet. 

Gimbap ist sehr Vielfältig, weil du es einfach mit deinen Wunschfüllungen rollen kannst. Ich bereite zum Beispiel Gimbap immer liebend gerne mit Dosentunfisch vermengt in würziger Mayonaise (zu einer Paste verührt) oder auch eine vegetarische Variante mit angebratenen Kimchi, Knoblauch, Perilla Blättern, Möhren und eingelegten Rettich zu. Beise schmecken Wahnsinn, trotz ihres wirklich unterschiedlichen Geschmacks. Probiere einfach aus und kombiniere was das Zeug hält. 

Das wichtigste ist am Ende sowieso, wie gleichmäßig du den Reis verteilst, damit am Ende eine gleichmäßige Schicht ensteht. Ebenso solltest du nicht zuviel Füllung verwenden, damit die Rolle nicht überquillt. Anschließend ist das Scharfe Messer ein weiteres notwendiges Gerät, denn nur durch einen sauberen Schnitt bleibt der Inhalt da, wo er bleiben soll. Auch wenn das Rollen am Anfang schwer erscheinen mag, Übung macht bekanntermaßen den Meister.

Es gibt verschiedene Arten von Gimbap, wobei die größere Rolle am bekanntesten ist, daneben gibt es noch kleines Mayak-Gimbap, welches ungeschnitten und mit meist nur maximal 2 Zutaten angeboten wird. (Siehe Foto) (Rezept wird folgen)

Kleines Gimbap in vielen Varianten
Kleines Gimbap in vielen Varianten

Diese Füllungen empfehle Ich

Vegetarische Füllungen

  • Sigeumchi Namul (Blanchierter Spinat mit Sesamöl und Salz verfeinert)
  • Kongnamul Muchim
  • Beoseot Namul (Pilze mit Sesamöl verfeinert)
  • Kimchi
  • Angebratenes Kimchi
  • Koreanisch eingelegter Rettich
  • Möhrenstreifen
  • Pepperoni
  • Perilla Blätter
  • Dünne (und geröstete) Knoblauchscheiben
  • Scheibenkäse (Cheddar ist sehr lecker)
  • Mayonnaise
  • Omelett in Streifen geschnitten
  • und mehr

Fleisch und Meeresfrüchts

  • Tunfisch (Dose) mit Mayo vermischt
  • Bulgogi
  • Dosenfleisch
  • Samgyeopsal (mit oder ohne Sauce gebraten)
  • Fischkuchen

Füllungen vorbereiten

Zutaten für Gimbap
Zutaten für Gimbap

Hier habe ich verschiedene Zutaten vorbereitet, darunter Möhren (gedünstet), Spinat blanchiert (mit Sesamöl und Sesamsamen sanft vermengt, Rezept folgt) , angebratenen Fischkuchen, Fleischstücke vom Rind (unmariniert) , Burdock Wurzel (eingelegt) und Danmuji (eingelegter Rettich, extra für Gimbap). Manche Zutaten müssen zuerst richtig vorbereiten werden, damit sie in die Gimbaprolle gelegt werden können. Schneide sämtliche Zutaten in längliche Streifen oder Sticks, damit sie beim Rollen gleichmäßig verteilt sind.

Diese Utensilien empfehle ich für die Gimbap Herstellung

Die Rollmatte aus Bambus ist ein essentielles Tool für das Rollen von Gimbap Rollen. Gimbap oder Sushireis (Rundkornreis) soltest du für Reisrollen verwenden, denn dieser ist klebrig und fällt nicht auseinander. Der perfekte Reis gelingt ohne großen Aufwand im Reiskocher, ein weiteres Gert, das ich dir herzlich empfehle. 

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Zubereitung

  1. Bereite den Reis für das Gimbap vor. Vermenge den vorgekochten Reis mit etwas Sesamöl und etwas Salz.

  2. Lege dir die Zutaten zur Füllung zurecht.

  3. Lege das Nori Blatt mit der glatten Seite auf die Rollmatte und verteile eine kleine Menge des Reis mit deiner Hand gleichmäßig (im Idealfall ist die Reisschicht nicht mehr als 0.5 cm hoch) auf dem Seegrasblatt. Lasse an der oberen Kante 2cm Reisfrei. Lege nun ein zweites, halbiertes Nori Blatt bündig an sie unterste Kante, jetzt sollte der Reis zu etwa 2/3 bedeckt sein.

  4. Lege seine vorbereiteten Zutaten der Länge nach in den oberen Teil des halbierten Noriblattes

  5. Rolle nun den unteren Teil mit hilfe der Bambusmatte unter stärkeren Händedruck ein, lege etwas um, damit su nach dem Rollvorgang eine vollstänsige Rolle gerollt hast.

  6. Streife nun mit deinem mit Sesam Öl befeuchteten Finger über das Ende (also die lange Kante) der Reisrolle.

  7. Lege die Rollmatte zur Seite und schneide sie nun mit einem scharfen Messer in etwa 2cm dicke Scheiben.

  8. Serviere schön und stelle eine Schale mit Dipping Sauce dazu.

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Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

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