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Bulgogi Rezept Würziges Feuerfleisch aus Korea

4.6 / 5 von 83 Bewertungen

Aktualisiert: 05.06.2019 Bildquelle: Chloe Lim

Portion(en): 1

Zutaten

Birne 0.5 Stück
Frühlingszwiebeln 1 Stück
Ganjang (koreanische Sojasauce) * 6 EL
Honig * 2 EL
Knoblauchzehe 3 Zehen
Mirin (Reiswein) * 4 EL
Möhren 1 Stück
Rindfleisch 500 gr
Sesam * 1 EL
Sesamöl * 1 EL
Weißwein 3 EL
Zwiebel 1 Stück

Utensilien

Pfanne * 1 Stück
Scharfes Messer * 1 Stück
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Rezept Informationen

Vegetarisch: nein
Vegan: nein
Laktose: nein
Gluten: ja
Kalorien: ~ 210
Schwierigkeitsgrad: 1/3
Küche: Aus welchem Land kommt das Gericht?
Schärfegrad: nicht scharf nicht scharf nicht scharf nicht scharf
Kategorie: recipe
Vorbereitung: 45 Min.
Kochzeit 10 Min.
Insgesamt 55 Min.
Keywords Bulgogi
Originale Schriftzeichen
Aussprache
Alle Angaben ohne Gewähr

14 haben bereits das Gericht gekocht!

Bernd

Pepe

Uwe

Tania

Hans

Stephan

Jonah

Chris

Käte

Sana

Christopher

Minju

에라

Pialix

 

Bulgogi ist ein beliebtes koreanisches Gericht, das auf der ganzen Welt genossen wird. Bulgogi wird aus zwei koreanischen Wörtern abgeleitet; bul heißt Feuer und gogi ist der koreanische Ausdruck für Fleisch. Während Bulgogi Sauce scharf und heiß gemacht werden kann, ist der erste Garant für die Kochmethode, wie es in der Regel über eine offene Flamme ist. Bulgogi ist in der Regel aus dem Lendenstück des Rindes zubereitet, andere Teile des Rinds eignen sich aber auch. Wer kein Rind mag, der kann sich mal an die Variante aus Hühnchen (Dak Bulgogi) oder Schwein (Dwаeji Bulgogi) heranwagen.

Die Geschichte von Bulgogi

In den alten Zeiten war Bulgogi ein Gericht für den König, besonders während der Joseon Dynastie. Die genaue Herkunft von Bulgogi und der Bulgogi Sauce ist nicht genau klärbar, aber viele denken, dass es i während der Gorguryeo-Ära entwickelt wurde. Nachforschungen zeigen, dass dieses Gericht als Maekjeok bezeichnet wurde und am Spieß gegrillt wurde. Während der Joseon Dynastie wurde Bulgogi auch Neobiari genannt. Auch wenn es während der Geschichte viele Namensänderungen gab (die ich hier nicht alle aufliste), bleibt die Zubereitungsart und die Zutatenliste bis heute unverändert.

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Gehe zum Metzger!

Wichtig für ein gutes Bulgogi Gericht ist gutes Fleisch. Das bekommst du nur beim Metzger. Ein weiterer viel wichtigerer Punkt ist die Dicke des Fleisches. Bulgogi wird üblicherweise in etwa nur 0,5 - 1 cm dicken Scheiben zubereitet. Frage daher deinen Metzger, ob er das von dir bestellte Fleisch in sehr dünne Scheiben schneidet. Falls er dies nicht macht, lege das Fleisch für ca. 2 Stunden in das Gerierfach und schneide die Fleischscheiben selbst mit einem scharfen Messer ab! Ich verspreche dir, dass dieses Gericht noch viel besser schmeckt, wenn die Scheiben dünn sind. 

Die wichtige Sauce für die Marinade

Traditionelle Bulgogi Sauce wird mit Knoblauch, Zucker, Sesam Öl, Reiswein, Pflaumensirup und Soja Sauce vorbereitet. Moderene Rezepte fügen zusätzlich Früchte hinzu, wie die koreanische Birne oder Äpfel, denn die Inhaltsstoffe machen das Fleisch besonders zart und saftig. Gerade deswegen ist Bulgogi so beliebt, denn es gibt unzählige Wege, das Fleisch zu marinieren. Falls du kein Pflaumensirup (Maesilcheon) hast, verwende einfach eine größere Birne. Fruchtsaft sorgt im allgemeinen dafür, das Fleisch schön zart und saftig wird. (Für eine sämige Marinade benötigst du einen Mixer!)

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So isst du Bulgogi am besten

Den vollen Geschmack genießt du, indem du das Fleisch mit Salatblätter und anderen Beilagen zusammen isst. Bulgogi ist ebenfalls sehr dünn, weswegen du die "Wrapping" Methode anwenden solltest. Lege das fertig gebratene Fleisch einfach mit anderen Beilagen auf ein Salatblatt und schiebe es dir in den Mund. Zusätzlich kannst du noch unterschiedliche Dipping Saucen verwenden, die den Geschmack noch einmal verbessern.

Anders als manch anderes Gericht, dass nur während bestimmten Jahreszeiten erhältlich ist, wird Bulgogi ganzjährig verspeist. Die Variationen gehen sogar so weit, dass du Bulgogi Fleisch auch in saftigen Sandwiches und auf großen Burgern finden kannst. Also verschwende keine Zeit und bereite noch heute dein eigenes Bulgogi zu.

Bulgogi eignet sich auch ideal zum Grillen . Brate dazu einfach nur das Fleisch auf dem Grill und lass die Möhren, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln weg. Falls du Bulgogi zum Grillen benutzt, empfehle ich dir folgende super passende Beilagen:

Kohl-Kimchi
Kohl Kimchi
Soja-Zwiebeln
Eingelegte Soja Zwiebeln
Eingelegte Bärlauchblätte
Eingelegte Bärlauchblätter

 

Zubereitung

  1. Mixe zuerst die Sauce separat an. Dazu gib die Sojasauce, den Honig, das Mirin, den Weißwein und fein gehackten Knoblauch in eine kleine Schüssel und vermenge alles. Schneide die Birne in kleinere Stücke und füge ALLES (Birne und Sauce) in einen starken Mixer, der daraus eine sehmige Mariande herstellt.

  2. Schneide die Zwiebel in kleine Scheiben, die Möhre und die Frühlingszwiebel in Sticks, und lege alles beiseite. Das wird später mit dem Bulgogi gebraten.

  3. Schneide das Fleisch in dünne Streifen und lege es nun für 30-40 in die Marinade ein. Rühre das ganze nach 15 Minuten einmal um.

  4. Nach der Ruhzeit beginne das Fleisch mit der gesamten Sauce bei starker Hitze zu braten. 

  5. Gebe nach ca. 3 Minuten die Zwiebel und die Möhre hinzu.

  6. Nach weiteren 3 Minuten gebe die Frühlingszwiebel hinzu

  7. Brate es noch 2 Minuten und gebe zu guter letzt einen Esslöffel Sesamöl und die Sesamsamen in die Pfanne und mixe alles erneut gut durch.

  8. Serviere das fertige Bulgogi mit Reis, Ei und weiteren Beilagen.

Eine Bewertung würde uns sehr freuen :)

Miau, habe ich deine Aufmerksamkeit geweckt? Ich habe Hunger, aber Ryu und Matthias füttern mich nicht. Bitte gib du mir leckere Onigiri, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat. ~Akina

Kommentare

  • Gast Logo Stefan : 2019-08-28 13:27:23

    Ein tolles Rezept, freue mich drauf es nachzukochen! 500 g Fleisch (mit Marinade) sind nicht wenig: Brät man es in kleinen Portionen oder alles auf einmal in der Pfanne? (Das Ergebnis dürfte ja jeweils verschieden ausfallen, was die Flüssigkeit angeht, oder?) Vielen Dank!

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hi Stefan,
      du kannst das Fleisch in der Pfanne, auf dem Grill braten und sogar im Topf kochen. 500gr Fleisch eignet sich ideal für einen Grillabend :) Dir ist es überlassen wie viel Fleisch du in der Pfanne brätst. Ich brate oftmals ca 100-200 gr mit dem Gemüse zusammen, das sind dann 1-2 Portionen. Das Fleisch ist ebenfalls sehr dünn und ist dadurch auch sehr schnell gar und saftig. Falls du es aber dann zu lange brätst, wird es trocken, also aufpassen :)
      
      Viele Grüße
      Matthias

  • Gast Logo Michael : 2019-02-24 15:52:26

    Hallo Jungs, das Bulgogi war ein voller Erfolg! Meine koreanische Freundin und ihre Kollegen waren begeistert (ich auch). Die Mixtur wurde durchs Mixen zwar nicht sämig, dafür habe ich das Ganze einfach durch längeres Einkochen reduziert. Schade, dass ich die Idee mit dem Pflaumensirup erst beim Lesen des Kommentars gelesen habe. Wenn man eine weiche reife Birne verwendet und in kleine Würfel schneidet, bräuchte man keinen Mixer. Beim Kochen/Braten zerfallen die Stücke von selbst, ähnlich wie beim Apfelkompott.
    
    Lieben Gruß aus Duisburg! 
    

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hi Michael,
      besten Dank für deinen Kommentar. Das freut mich sehr, dass es dir und vor allem deiner koreanischen Freundin geschmeckt hat :) Ich verwende auch gerne mal eine sehr reife Kiwi, das schmeckt dann auch sehr gut. 
      Viel Spaß beim Kochen :) Ich freue mich über weitere Kommentare :)
      VG Matthias

  • Gast Logo Hanna : 2019-01-30 20:03:55

    Hallo ihr beiden, vielen Dank für euren tollen Blog! Ich bin selbst Koreanerin und finde euch sehr sympathisch. Morgen wollte ich 불고기 nach eurem Rezept machen, aber ich habe leider keinen Mixer! Meine Mutter hat es auch immer ohne Mixer sehr gut hinbekommen. Geht es auch anders? Warum ist es so wichtig die Marinade zu mixen? Ich freue mich über eine Antwort. Viele Grüße aus Berlin!
    
    Hanna

    • RyuKoch Logo RyuKoch (Ryusei & Matthias)

      Hi Hanna,
      vielen lieben Dank :) Eigentlich musst du keinen Mixer verwenden, wenn du keine festen Früchte verwendest. Ich verwende statt der Früchte immer Maesil-Cheon (Pflaumen Sirup). Falls ich aber mal eine Birne dazu gebe, muss die Marinade für mich schon sehr sämig sein, dann verwende ich einen Mixer. Probiere es eventuell mit einem Stampfer aus, falls du feste Früchte verwendest. Die Früchte müssen schon ihre Säure abgeben, damit das Fleisch besonders zart und weich wird. Das ist der Vorteil von Maesil Cheon, dass das Pflaumensirup direkt in die Marinade gemixt werden kann.
      
      LG Matthias

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