Japanische Basics

Dorayaki

japanischer Pfannekuchen

Geschrieben und eingeordnet von Ryusei Hosono • • Aktualisiert: 3. Juli 2024
4.3 (6 Bewertungen)
dorayaki

A clear plastic package of dorayaki, the round Japanese pancakes filled with sweet azuki paste, lies diagonally across a cream-colored cloth embroidered with golden chrysanthemum-style flowers and green leaves. Five evenly browned, domed pancakes are visible through the wrapping. A white label printed with vertical Japanese text identifies them as delicious dorayaki made with 100% azuki beans from Hokkaido, with a red circle marking the count of five pieces and a small maker's name and seal beside it. The embroidered fabric gives the store-bought sweet a traditional Japanese presentation.

A clear plastic package of dorayaki, the round Japanese pancakes filled with sweet azuki paste, lies diagonally across a cream-colored cloth embroidered with golden chrysanthemum-style flowers and green leaves. Five evenly browned, domed pancakes are visible through the wrapping. A white label printed with vertical Japanese text identifies them as delicious dorayaki made with 100% azuki beans from Hokkaido, with a red circle marking the count of five pieces and a small maker's name and seal beside it. The embroidered fabric gives the store-bought sweet a traditional Japanese presentation.


Sichtbarer Text im Bild

おいしいどら焼
北海道産小豆100%使用
武蔵製菓
5個入

Dorayaki Foto: Ryusei Hosono / RyuKoch

Inhaltsverzeichnis:

    TL;DR

    Dorayaki sind köstliche, fluffige japanische Pfannkuchen, die als süßer Snack oder Dessert genossen werden. Sie bestehen aus zwei Schichten eines leichten Castella-Teigs, der ursprünglich aus Portugal stammt, und sind typischerweise mit Anko gefüllt, einer süßen Paste aus Azuki-Bohnen. Neben der klassischen Füllung gibt es auch kreative Variationen mit Kastanien, Haselnusscreme oder Matcha, die einen einzigartigen Grüntee-Geschmack bieten. Die Zubereitung von Dorayakis ist unkompliziert: Die Zutaten wie Eier, Zucker und Mehl werden vermischt und in einer Pfanne zu kleinen Pfannkuchen gebacken, die dann für den perfekten Genuss mit Anko gefüllt werden. In japanischen Supermärkten oder Asia-Läden in Deutschland kann man diese Leckereien finden, während sie auch oft frisch von Straßenständen verkauft werden.

    Dorayaki - Leckere, fluffige Doppeldecker-Pfannkuchen

    Die Japaner wissen, was gut schmeckt! Bei Dorayaki handelt es sich um einen süßen Snack beziehungsweise ein Dessert. Dorayaki erinnern entfernt an deutsche Pfannkuchen. Sie bestehen aus zwei Schichten Kuchen- bzw. Pfannkuchenteig, zwischen denen sich eine Füllung aus Anko befindet. Anko ist eine süße Paste, die aus zerdrückten Azuki-Bohnen hergestellt wird und eine dunkelbraune bis dunkellila Farbe hat. Die Azuki-Bohnen selbst sind schon relativ süß, aber die Paste wird meist auch noch zusätzlich mit Honig oder Zucker gesüßt. 

    Hier siehst du eine bekannte japanische Youtuberin, die ganz alleine einen gigantisch großen Riesen-Dorayaki-Pfannkuchen verspeist!

    Woraus bestehen Dorayakis?

    Die Dorayaki-Pfannkuchen werden aus Castella-Kuchenteig gemacht. Dieser kam ursprünglich aus Portugal und wird aus Zucker, Eiern, Mehl und Glukosesirup hergestellt. Der Castella-Teig ist leicht und fluffig und schmeckt im gebackenen Zustand auch ohne Fülle oder Glasur wirklich lecker.

    Die klassische Dorayaki-Variante ist zwar mit Anko gefüllt. Mittlerweile gibt es aber auch Variationen mit Kastanien, Haselnusscreme und anderen Füllungen. Auch die Matcha-Version ist sehr beliebt. Die Matcha-Dorayakis haben einen leckeren Grüntee-Geschmack.

    Dorayaki-Pfannkuchen bekommst du in japanischen Supermärkten. Manchmal gibt es die Leckereien aber auch frisch gemacht vom Straßenstand. Mit etwas Glück findest du sie auch in Deutschland in Asia-Läden.

    Dorayaki selbst machen

    Zutaten

    • 2 Eier
    • 100g Zucker
    • 1 1/2 EL Honig
    • 1 EL Mirin
    • 1/2 TL Backpulver
    • 150g Mehl
    • 40 - 60 ml Wasser

    Zubereitung

    • Eier aufschlagen, mit Zucker vermischen und weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Honig hinzufügen, gut unterrühren und auch Mirin und Backpulver dazugeben. 
    • Langsam das Mehl einrühren, erst die eine, dann die andere Hälfte, sodass ein geschmeidiger, zähflüssiger Teig entsteht. Wasser einrühren, um den Teig noch etwas flüssiger zu machen. 
    • Dann kannst du die Pfannkuchen auch schon in einer leicht eingefetteten Pfanne braten (1 Pfannkuchen besteht aus rund 2 EL Teig). 
    • Die fertigen Pfannkuchen müssen dann nur noch mit Anko gefüllt werden. Lecker!
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