Private Drohnennutzung in Japan Ausführlicher Leitfaden mit Quellen 2025

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Aktualisiert: 23. November 2025
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Inhaltsverzeichnis:

    Zusammenfassung

    In Japan gelten seit 2015 strenge Regeln für private Drohnenflüge, die mit einem staatlichen Drohnenführerschein seit 2022 weiter verschärft wurden. Schon ab 100 g Gewicht ist die Registrierung beim Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus (MLIT) Pflicht, und der Flug darf nur tagsüber in Sichtweite erfolgen – bei First-Person-View-Flügen ist ein Helfer nötig. Dabei müssen mindestens 30 Meter Abstand zu Menschen, Fahrzeugen und Gebäuden gehalten werden, Überflüge von Menschenansammlungen sind verboten, genauso wie der Transport von Gefahrgut oder das Abwerfen von Gegenständen. Verstöße können mit hohen Geldstrafen oder sogar Haft bestraft werden. Zusätzlich gibt es viele geografische Flugverbote, etwa in stark besiedelten Gebieten, nah an Flughäfen, über 150 Meter Höhe sowie in Notfall- und Rettungszonen oder über kritischen Einrichtungen. Nationalparks und Kulturerbestätten unterliegen besonders strengen Regeln und oft sind spezielle Genehmigungen vor dem Flug einzuholen. Auch der Datenschutz spielt eine große Rolle, denn persönliche Privatsphäre wird durch weitere Gesetze geschützt, die beim Betrieb von Drohnen unbedingt beachtet werden müssen, um sicher und legal in allen 47 Präfekturen Japans unterwegs zu sein.

    Japan verfügt über einen der komplexesten Lufträume der Welt. Seit 2015 wurden die Gesetze kontinuierlich verschärft, zuletzt 2022 mit der Einführung des staatlichen Drohnenführerscheins. Dieser ganzheitliche Leitfaden vereint nationale Vorschriften, Registrierungspflichten, Gewichtsklassen, Versicherungsoptionen sowie detaillierte regionale Besonderheiten für alle 47 Präfekturen – damit du deine Drohne privat oder halb-gewerblich in Japan legal und sicher einsetzen kannst.

    Drohnenflug in Japan: Dein Quick-Guide Infografik
    Drohnenflug in Japan: Dein Quick-Guide Infografik

    Vorschriften und Betriebsrichtlinien

    Laut dem Luftfahrtgesetz (Civil Aeronautics Act) gelten folgende Pflichten für Drohnen ab 100 g:

    • Registrierung bei MLIT inkl. Remote ID und sichtbarer Kennzeichnung [1]
    • Flüge nur bei Tageslicht und auf Sicht (VLOS); FPV nur mit Spotter
    • Mindestens 30 m Abstand zu Unbeteiligten, Fahrzeugen und Gebäuden
    • Kein Flug über Menschenansammlungen oder Veranstaltungen
    • Transport gefährlicher Güter ist verboten
    • Abwurf von Gegenständen ist untersagt

    Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu ¥500.000 oder 1 Jahr Gefängnis geahndet werden. Fliegen unter Alkoholeinfluss kann mit bis zu ¥300.000 belegt werden [2] .

    Geographische Flugverbote

    Luftraum Beschreibung
    DID (dicht besiedelte Gebiete) Ohne MLIT-Genehmigung verboten
    Flughafennähe Kontrollierter Bereich bis zu 9 km Radius, Genehmigung erforderlich
    Über 150 m Höhe Nur mit Genehmigung
    Notfall- und Rettungszonen Tabu – Notfalldienste haben Vorrang
    Kritische Einrichtungen Zustimmung des Betreibers und Polizeimitteilung 48 Stunden vorab erforderlich
    Stadtparks (z. B. Tokio) Ohne lokale Erlaubnis verboten

    Fliegen in Nationalparks und an Kulturgütern

    Für Drohnenflüge in Nationalparks und über bedeutende Kulturgüter gelten spezielle Regelungen, die über die allgemeinen Luftfahrtgesetze hinausgehen.

    • Nationalparks : Laut dem Natural Parks Act gibt es (Stand 2020, laut einer Richtlinie des Shin-Etsu Natural Environment Office des Umweltministeriums) kein generelles Flugverbot in Nationalparks. Es wird jedoch dringend empfohlen, Drohnen in Nationalparks nicht ohne vorherige Rücksprache und Genehmigung einzusetzen, insbesondere wegen möglicher Störungen von Wildtieren (z.B. Vögeln) und der Sicherheit anderer Besucher. In manchen Bereichen wie am Fuji-san gelten besonders strenge Regeln bzw. ein vollständiges Flugverbot, um „Heiligkeit und Würde“ zu wahren. Häufig ist zudem die Erlaubnis des Grundstückseigentümers (z. B. Forstamt für Nationalwälder, Präfekturverwaltung für Präfekturwälder, Schreinverwaltung für Schreingelände) erforderlich. [3], [4]
    • Kulturgüter : Das Gesetz zum Schutz von Kulturgütern schränkt Drohnenflüge im Bereich eingetragener Kulturstätten (Tempel, Schreine, Burgen usw.) ein. Hier ist meist eine gesonderte Erlaubnis der jeweiligen Verwaltung bzw. örtlichen Behörde nötig. Überflüge solcher Orte ohne ausdrückliche Genehmigung sind im Regelfall verboten. Es empfiehlt sich, direkt bei der jeweiligen Verwaltung oder beim verantwortlichen Amt die konkreten Drohnenregeln zu erfragen. [5]
    • Allgemeiner Hinweis : Die Regeln variieren je nach Park oder Kulturgut. Vorab eine Anfrage zu stellen und eine Genehmigung der jeweiligen Verwaltung (Parkmanagement, Tempel/Schrein, Kommune) einzuholen, ist dringend zu empfehlen.

    Datenschutz und Privatsphäre jenseits der 30m-Regel

    Zusätzlich zur allgemeinen Regel, mindestens 30 Meter Abstand zu Unbeteiligten und Privateigentum zu halten, schützen weitere japanische Gesetze die Privatsphäre und personenbezogene Daten – insbesondere relevant für Drohnenpiloten.

    • Recht am eigenen Bild und Privatsphäre (Strafgesetzbuch, Datenschutzgesetz) : Erkennbare Aufnahmen von Personen ohne deren Zustimmung können einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht oder die Privatsphäre darstellen – besonders bei Veröffentlichung oder kommerzieller Nutzung. Dies gilt auch für Aufnahmen von Privatgrundstücken, auf denen private Aktivitäten zu sehen sind. Strafrechtliche Paragraphen zu Hausfriedensbruch und Verletzung der Privatsphäre kommen ggf. zur Anwendung. Das Datenschutzgesetz regelt, wie mit erfassten persönlichen Daten umzugehen ist. [6], [7]
    • Foto-Etikette : In Japan hat Privatsphäre einen besonders hohen Stellenwert. Das Fotografieren oder Filmen Unbekannter ohne deren Erlaubnis gilt als unhöflich und kann zu Konflikten führen. Das gilt noch mehr für Drohnenaufnahmen, die potenziell Einblicke in private Bereiche ermöglichen. Es empfiehlt sich, sehr zurückhaltend mit Personen- und Hausaufnahmen umzugehen – auch wenn der 30-Meter-Abstand eingehalten wird. [8]
    • Besonderes Augenmerk auf Wohngebiete : Auch wenn die DID-Regel (dicht besiedelte Gebiete) Flüge dort bereits weitgehend einschränkt, ist selbst außerhalb solcher Zonen größte Sensibilität geboten, wenn sich Wohnhäuser in der Nähe befinden. Überflüge von privaten Gärten, Balkonen oder Fenstern sollten auf jeden Fall vermieden werden, um keine Verletzung der Privatsphäre zu provozieren.
    • Empfehlung : Immer explizites Einverständnis einholen, bevor du Menschen aus der Nähe filmst oder fotografierst. Sei dir bewusst, dass auch die reine Aufnahme von Privatgrundstücken problematisch sein kann, selbst wenn keine Personen sichtbar sind, aber private Bereiche betroffen sind. Im Zweifel verzichte lieber auf die Aufnahme.

    Gewichtsklassen und Registrierungspflichten

    • < 100 g: Gilt als Spielzeug – keine MLIT-Registrierung, lokale Regeln beachten
    • 100 g–2 kg: Registrierung bei MLIT erforderlich [9]
    • > 2 kg: Registrierung + erweiterte Sicherheitskonzepte und Versicherungen

    Registrierungs- und Genehmigungsverfahren (DIPS 2.0)

    1. Erstelle einen Account im MLIT UAS-Portal
    2. Registriere deine Drohne: Daten eingeben, ¥900–2.400 bezahlen [10]
    3. Antrag via DIPS: Flugroute, Sicherheits- & Notfallplan einreichen [11]
    4. Nachweis: Mindestens 10 Stunden Flugerfahrung ODER Pilotenzertifikat + Haftpflichtversicherung
    5. Bearbeitungsdauer: 2–4 Wochen, je nach Auslastung

    Drohnenführerschein

    Seit Dezember 2022 ist das Remote Pilot Certificate für unbemannte Fluggeräte als Pflicht für Kategorie-III/IV-Flüge über Unbeteiligte eingeführt, ansonsten optional [12] . Klasse 1 für komplexe Einsätze, Klasse 2 für Grundflüge.

    Haftpflichtversicherung

    Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung ist nicht bei jedem Flug in Japan gesetzlich vorgeschrieben. Häufig ist sie jedoch ausdrücklich Voraussetzung für die Erteilung von Fluggenehmigungen durch MLIT – speziell bei komplexeren Flügen wie Flügen außerhalb der Sichtweite (BVLOS), über Menschenmengen/Veranstaltungen oder in anderen kontrollierten Lufträumen bzw. genehmigungspflichtigen Situationen. Unabhängig davon wird dringend empfohlen, sowohl für private als auch für (halb-)gewerbliche Nutzer eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abzuschließen, um sich vor möglichen Schadenersatzforderungen nach einem Unfall zu schützen. Einige Anbieter wie Sompo Japan (mit SORAPASS care) und Tokio Marine & Nichido bieten spezielle Policen für Drohnenpiloten an.

    Anbieter Privat Gewerblich Quelle
    SORAPASS care (Sompo Japan) Basisschutz für Personen-/Sachschäden Flexible Erweiterungen [13]
    Tokio Marine & Nichido ¥100 Mio. Deckung erweiterbar bis ¥1 Mrd. [14]

    Regionale Besonderheiten aller 47 Präfekturen

    Zusätzlich zu den nationalen Gesetzen und MLIT-Richtlinien haben viele der 47 japanischen Präfekturen sowie einzelne Städte und Gemeinden ihre eigenen Bestimmungen und Leitlinien für Drohnenflüge. Diese reichen von zusätzlichen Flugverboten in Stadtparks, rund um Naturdenkmäler, an bestimmten öffentlichen Anlagen oder während lokaler Veranstaltungen bis zu speziellen Registrierungsverfahren oder der Notwendigkeit einer Erlaubnis der lokalen Behörden, Polizei oder Eigentümer. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über bekannte regionale Besonderheiten. Es ist jedoch unerlässlich, immer vor jedem Flug die zuständigen Behörden (Präfekturverwaltung, Stadtamt, lokale Polizeidienststelle) sowie ggf. Grundstückseigentümer oder Betreiber zu den aktuellen Vorschriften zu kontaktieren, da sich Regelungen jederzeit kurzfristig ändern können und die Informationen hier nicht vollständig oder garantiert aktuell sind.

    Hinweis: Keine Gewähr auf Vollständigkeit. Immer auch lokal bei den Behörden nachfragen.

    Präfektur Restriktionsstufe Regelung Quelle
    Aichi Normal 300 m Radius um wichtige Einrichtungen verboten [15]
    Akita Deutlich restriktiver 300 m Radius wichtige Einrichtungen verboten; Naturpark-Flug nur mit Erlaubnis [16], [17]
    Aomori Normal Keine zusätzlichen Präfektur-Verbote; Park- & Naturpark-Erlaubnis nötig [18]
    Chiba Normal Küsten-/Flussflüge über MLIT-Verfahren und Baubehörde [19]
    Fukui Deutlich restriktiver 300 m Zone um kritische Anlagen verboten; Erlaubnis & Meldung erforderlich [20]
    Fukushima Normal Flughafen Fukushima verboten; sonst keine Präfektur-Besonderheiten [21]
    Gifu Normal 300 m Zone um kritische Einrichtungen verboten; Agrarflüge via DIPS [22]
    Gunma Deutlich restriktiver 300 m Zone um wichtige Einrichtungen verboten; Haruna Park No-Fly-PDF [23]
    Hokkaido Keine Sonderregeln Keine Präfektur-Verbote; Kommunalparks (Ishikari) separat geregelt [24]
    Hyogo Deutlich restriktiver 300 m Zone an wichtigen Orten; Hafen-/Flughafenbereiche mit Formular [25]
    Ibaraki Deutlich restriktiver 300 m Radius um wichtige Einrichtungen verboten; Küste/Fluss nur nach Anmeldung [26]
    Ishikawa Normal 300 m Zone um wichtige Einrichtungen verboten; keine weiteren Präfektur-Verbote [27]
    Iwate Deutlich restriktiver 300 m Radius um kritische Einrichtungen verboten; Hanamaki Flughafen Flugsperre [28]
    Kagawa Normal 300 m Zone wichtig; Anlagenliste über Präfekturpolizei [29]
    Kagoshima Deutlich restriktiver 300 m Zone wichtig; Präfekturpolizei-Antrag nötig [30]
    Kanagawa Deutlich restriktiver 300 m Radius um Einrichtungen verboten; 48 Std. Vorabmeldung erforderlich [31]
    Kochi Normal 300 m Zone wichtig; Küstenbereiche unterschiedlich, lokale Regeln prüfen [32]
    Kumamoto Deutlich restriktiver 300 m Zone wichtig; 48 Std. Vorabmeldung; Buße/Gefängnis bei Verstoß [33]
    Kyoto Deutlich restriktiver Kommunale Parks verboten; Ausnahme mit MLIT & Parkgenehmigung [34]
    Mie Deutlich restriktiver G7/ISE-Shima Summit verboten; allgemeine 300 m Zonenverordnung [35]
    Miyagi Deutlich restriktiver Kommunale Parks verboten; Häfen Sendai/Shiogama mit Meldung [36]
    Miyazaki Normal 300 m Zone wichtig; vorherige Anmeldung erforderlich [37]
    Nagano Deutlich restriktiver 300 m Zone um kritische Anlagen verboten; Sperre an Staudämmen & Berggipfeln [38]
    Nagasaki Normal 300 m Zone wichtig; ansonsten nationale Regelung [39]
    Nara Normal Präfekturparks erfordern Registrierung beim Parkmanagement [40]
    Niigata Deutlich restriktiver 300 m Zone um kritische Einrichtungen verboten; Betreiberzustimmung und Polizeimitteilung [41]
    Oita Deutlich restriktiver 300 m Zone wichtig; 48 Std. Vorabmeldung; Anlagenlisten [42]
    Okayama Deutlich restriktiver 300 m Zone wichtig; 48 Std. Vorabmeldung mit Flugroute & Fotos [43]
    Osaka Deutlich restriktiver Präfekturparks nur mit Erlaubnis; Expo-Zone Yumeshima 1.000 m Sperrzone [44]
    Saga Deutlich restriktiver Flughafen/Einrichtungszonen verboten; 48 Std. Vorabmeldung nötig [45]
    Saitama Normal DID/Flughafen Flugverbot; Chichibu Muse Park bei Events gesondert geregelt [46]
    Shiga Normal Flugmeldung an Präfekturpolizei erforderlich [47]
    Shimane Normal 48 Std. Polizeimitteilung; Ausnahmen in National-/Naturparks [48]
    Shizuoka Normal Asahiyusuichi-Flutebene: Genehmigung nötig [49]
    Tochigi Deutlich restriktiver 300 m Radius um kritische Einrichtungen verboten; Straßen-/Flussbereich: Drohnenmeldung [50], [51]
    Tokushima Keine Sonderregeln Keine Präfektur-Verbote; National-300 m-Zone & 48 Std. Meldung [52]
    Tokio Deutlich restriktiver Metropolitan Parks Flugverbot; Hafenanlagen >300 m um Kritische Orte gesperrt [53], [54]
    Tottori Normal 300 m Zone wichtig; nur nach Polizeimitteilung [55]
    Toyama Deutlich restriktiver Parkflüge nur mit 3 Wochen Voranmeldung [56]
    Wakayama Deutlich restriktiver Hafen-/Küstenbereiche verboten; Registrierung ab 100 g nötig [57]
    Yamagata Deutlich restriktiver 300 m Zone kritische Einrichtungen verboten; Flughafen Yamagata Flugsperre [58], [59]
    Yamaguchi Normal 300 m Zone wichtig; 48 Std. Vorabmeldung nötig [60]
    Yamanashi Normal Freizeitflüge am Fluss möglich ohne Meldung; Park-Flüge verboten [61]

    Fazit

    Der private Drohneneinsatz in Japan eröffnet faszinierende Möglichkeiten, erfordert aber gründliche Vorbereitung und konsequente Einhaltung eines komplexen Vorschriftenwerks. In diesem Leitfaden sind die wichtigsten Aspekte zusammengefasst: von der verpflichtenden Registrierung deiner Drohne ab 100 Gramm bei MLIT, Einhaltung der allgemeinen Flugregeln wie Tageslichtbetrieb und Sichtkontakt, über zahlreiche geographische Flugverbotszonen (DID, Flughäfen etc.) bis hin zu Spezialzonen wie Nationalparks oder Kulturgütern.

    Bedenke, dass der Drohnenführerschein für bestimmte Kategorien (III/IV) Pflicht ist und eine Haftpflichtversicherung zwar nicht immer gesetzlich vorgeschrieben, aber oft Voraussetzung für Genehmigungen ist – und generell dringend empfohlen wird. Die regionalen Unterschiede zwischen den 47 Präfekturen erschweren die Lage zusätzlich – lokale Recherche ist daher unerlässlich.

    Deine Checkliste für legale und sichere Drohnenflüge in Japan:

    • Früh planen: Beginne Recherche und Genehmigungsprozess mindestens 2–4 Wochen im Voraus.
    • Registrierung: Stelle sicher, dass deine Drohne (ab 100g) ordnungsgemäß bei MLIT registriert ist und die Remote-ID-Funktion aktiviert ist.
    • Regelkenntnis: Verinnerliche die nationalen Flugregeln (Luftfahrtgesetz) und Verbote (z.B. kein Flug über Menschenmengen, kein Abwurf von Gegenständen).
    • Flugverbotszonen prüfen: Nutze aktuelle Karten (z.B. über das DIPS-Portal) um Flugverbotszonen (DID, Flughäfen etc.) zu identifizieren.
    • Sondergenehmigungen: Beantrage erforderliche Ausnahmegenehmigungen rechtzeitig (DIPS 2.0), falls du in verbotenen Bereichen oder unter Ausnahmebedingungen (z.B. Nachtflug, BVLOS) fliegen möchtest.
    • Versicherungsschutz: Prüfe deinen Versicherungsschutz und schließe bei Bedarf eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ab.
    • Lokale Vorschriften: Informiere dich über zusätzliche Regeln in der entsprechenden Präfektur und Kommune. Die Tabelle ist eine Orientierungshilfe, ersetzt aber keinesfalls die direkte Nachfrage bei lokalen Stellen.
    • Privatsphäre beachten: Sei beim Filmen oder Fotografieren von Menschen oder Privatbesitz äußerst vorsichtig. Erhalte Erlaubnisse und respektiere Privatsphäre.
    • Sicherheitsbewusstsein: Führe Preflight-Checks durch, fliege umsichtig und halte immer Abstand.

    Japan ist ein Land, das Innovation schätzt wie auch Wert auf Sicherheit, Ordnung und Privatsphäre legt. Mit sorgfältiger Vorbereitung, strikter Regelbefolgung und Rücksprache mit den örtlichen Behörden sorgst du dafür, dass der Drohnenflug für dich und dein Umfeld positiv bleibt. Nur dann kannst du Japans atemberaubende Landschaften und urbane Szenen legal und sicher aus der Vogelperspektive festhalten.

    Quellen:

    1. MLIT: Flugregeln für unbemannte Luftfahrzeuge (Englisch): https://www.mlit.go.jp/en/koku/uas.html...
    2. MLIT PDF: Rundschreiben Nr. 8-001 (pdf, Englisch): https://www.mlit.go.jp/koku/content/001739395.pdf...
    3. Offizielle Website: Mt. Fuji Besteigung: https://www.fujisan-climb.jp/en/rules/offseason-dr...
    4. Natural Parks Act (englische Übersetzung): https://www.japaneselawtranslation.go.jp/en/laws/v...
    5. Travel2Japan Drohnen-Info: https://travel2japan.info/drone-regulations-in-jap...
    6. Travel2Japan Drohnen-Info: https://travel2japan.info/drone-regulations-in-jap...
    7. Explore.com – Drohnen-Kontroverse: https://www.explore.com/1840790/increasing-popular...
    8. Tsunagu Japan – Foto-Etikette: https://www.tsunagujapan.com/4-important-tips-for-...
    9. MLIT: Flugregeln (Englisch): https://www.mlit.go.jp/en/koku/uas.html...
    10. MLIT PDF: Leitlinie für den sicheren Drohnenflug (pdf, Englisch): https://www.mlit.go.jp/en/koku/content/001883935.p...
    11. DIPS 2.0 Handbuch (Englisch): https://www.ossportal.dips.mlit.go.jp/portal/manua...
    12. MLIT: LEVEL 4 Portal (Englisch): https://www.mlit.go.jp/koku/level4/en/...
    13. SORAPASS care (Japanisch): https://www.sorapass.com/information/index.html...
    14. Insurance Business Mag (Englisch): https://www.insurancebusinessmag.com/asia/news/bre...
    15. Aichi Police (Japanisch): https://www.pref.aichi.jp/police/anzen/aichikenkei...
    16. Akita Polizei: UAV-Verbot (Japanisch): https://www.police.pref.akita.lg.jp/kenkei/news/p3...
    17. Akita Präf. Naturpark-Flüge (Japanisch): https://www.pref.akita.lg.jp/pages/archive/60937.h...
    18. Aomori Präf. Drohnenregeln (pdf, Japanisch): https://www.pref.aomori.lg.jp/soshiki/kendo/airpor...
    19. Chiba Präf. Küstendrohnen (Japanisch): https://www.pref.chiba.lg.jp/kakan/kaigan/drone.ht...
    20. Fukui Präf. (Japanisch): https://www.pref.fukui.lg.jp/kenkei/doc/kenkei/kog...
    21. Fukushima Drohneninfo (Japanisch): https://www.pref.fukushima.lg.jp/sec/41410a/muzink...
    22. Gifu Polizeibehörde: Gesetz zu kleinen UAV (Japanisch)]Gifu Präf. (Japanisch): https://www.pref.gifu.lg.jp/site/police/180940.htm...
    23. Gunma Police (Japanisch): https://www.police.pref.gunma.jp/28421.html...
    24. Hokkaido Präf. Regeln (Japanisch): https://www.pref.hokkaido.lg.jp/kz/dxs/drone/rule....
    25. Hyogo Police (Japanisch): https://www.police.pref.hyogo.lg.jp/tetuduki/drone...
    26. Ibaraki Präf. Drohnengesetz (Japanisch): https://www.pref.ibaraki.jp/kenkei/a01_safety/cris...
    27. Ishikawa Police (Japanisch): https://www2.police.pref.ishikawa.lg.jp/security/s...
    28. Iwate Präf. Verbotszonen (Japanisch): https://www.pref.iwate.jp/kenkei/oshirase/keibi/30...
    29. Kagawa Präf. (Japanisch): https://www.pref.kagawa.lg.jp/police/kskeibi/kogat...
    30. Kagoshima Präf. (Japanisch): https://www.pref.kagoshima.jp/ja26/kogatamuzin10-1...
    31. Kanagawa Police (Japanisch): https://www.police.pref.kanagawa.jp/kurashi/anzen_...
    32. Kochi Police (Japanisch): https://www.police.pref.kochi.lg.jp/news/202202170...
    33. Kumamoto Präf. (Japanisch): https://www.pref.kumamoto.jp/site/police/52142.htm...
    34. Kyoto (Stadt) (Japanisch): https://www.city.kyoto.lg.jp/kensetu/cmsfiles/cont...
    35. Mie Präf. (Japanisch): https://www.pref.mie.lg.jp/miesummit/contents/pdf/...
    36. Miyagi Präf. Drohnenregeln (Japanisch): https://www.pref.miyagi.jp/soshiki/sdsgkown/doron....
    37. Miyazaki Präf. (Japanisch): https://www.pref.miyazaki.lg.jp/police/anzen/keibi...
    38. Nagano Präf. (Japanisch): https://www.pref.nagano.lg.jp/suwachi/suwachi-kank...
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    40. Nara Präf. (Japanisch): https://www.pref.nara.jp/item/168107.htm...
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    42. Oita Präf. (Japanisch): https://www.pref.oita.jp/site/keisatu/drone.html...
    43. Okayama Präf. (Japanisch): https://www.pref.okayama.jp/page/798220.html...
    44. Osaka Parks (Japanisch): https://www.pref.osaka.lg.jp/o130140/koen/infomati...
    45. Saga Präf. (Japanisch): https://www.pref.saga.lg.jp/airport/kiji00313062/i...
    46. Saitama Police (Japanisch): https://www.police.pref.saitama.lg.jp/g0010/kurash...
    47. Shiga Police (Japanisch): https://www.pref.shiga.lg.jp/police/osirase/311676...
    48. Shimane Police (Japanisch): https://www.pref.shimane.lg.jp/police/05_applicati...
    49. Shizuoka Präf. (Japanisch): https://www.pref.shizuoka.jp/machizukuri/dobokujim...
    50. Tochigi Police (Japanisch): https://www.pref.tochigi.lg.jp/keisatu/n34/2021090...
    51. Tochigi Präf. Meldung (Japanisch): https://www.pref.tochigi.lg.jp/h53/hozennkanri/dou...
    52. MLIT: Flugregeln (Englisch): https://www.mlit.go.jp/en/koku/uas.html...
    53. Tokio Parks FAQ (Japanisch): https://www.kensetsu.metro.tokyo.lg.jp/park/kouena...
    54. Tokio Polizei (Japanisch): https://www.keishicho.metro.tokyo.lg.jp/kurashi/he...
    55. Tottori Präf. (Japanisch): https://www.pref.tottori.lg.jp/295948.htm...
    56. Toyama Präfektur: Drohnenregelung Stadtparks (Japanisch)]Toyama Präf. (Japanisch): https://www.pref.toyama.jp/1506/kendodukuri/toshik...
    57. Wakayama Präf. (Japanisch): https://www.pref.wakayama.lg.jp/prefg/082400/hikok...
    58. Yamagata Präf. Drohnenrecht (Japanisch): https://www.pref.yamagata.jp/800021/kensei/police/...
    59. Yamagata Präf. Airport-Flugsperre (Japanisch): https://www.pref.yamagata.jp/183003/kurashi/kendo/...
    60. Yamaguchi Präf. (Japanisch): https://www.pref.yamaguchi.lg.jp/site/police/10102...
    61. Yamanashi Präf. (Japanisch): https://www.pref.yamanashi.jp/ysd-kensetsu/kasensa...
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